88356 Ostrach

Ostrach – Sehenswertes, Geschichte und Insidertipps.
Das etwas andere Portal zu Ostrach in Oberschwaben. Hier gibt es nützliche Links, Insidertipps, (alte und neue) Karten, Fotos, Ausflugsziele.

Allgemeines 

Internetauftritt der Stadt/Gemeinde
Wikipedia:Ostrach
Bildersammlung auf Wikimedia-Commons: Ostrach
Bildersammlung auf Wikimedia-Commons: Habsthal
Bildersammlung auf Wikimedia-Commons: Einhart

Fotos & Abbildungen 

Die hier gezeigten Bilder wurden von mir erstellt, falls nicht anders vermerkt oder aus anderen Quellen eingebunden.
© Wolfgang Autenrieth

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Kunst, Kultur und Brauchtum 

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Narrenzunft Bauzemeck

Geschichte 

Ostrach

Schlacht bei Ostrach
Am 21. März 1799 traf das französische Revolutionsheer bei Ostrach um 3 Uhr früh auf die Koalitionsarmee unter der Führung Österreichs (etwa 52.000 Soldaten)
Rund 70.000 Soldaten lieferten sich eine blutige Schlacht. Ostrach war abwechselnd in französischer und österreichischer Hand. Bereits um die Mittagszeit war das Aufeinandertreffen beider Armeen beendet, die Franzosen zogen sich zurück. Am 21. März 1799 kamen bei Ostrach 4.400 Menschen ums Leben – allerdings war kein einziger Ostracher darunter. Die Dorfbevölkerung versteckte sich während der Schlacht mit ihren Familien in ihren Kellern. „Daher ist dieser Tag gefeyert worden, weil alles so gliklich ist durchkommen, es hätte alles kennen verbrend werden. Gott sey tausend mal Dank“ 1

Habstal

➥ Erste Spuren im Gebiet des heutigen Habsthals fanden sich nordwestlich im Gewann „Fohrenstock“. 1854 wurden durch Carl Freiherr von Mayenfisch, seit 1846 Leiter der Fürstlich Hohenzollerischen Sammlungen und der Bibliothek in Sigmaringen, hier drei Grabhügel geöffnet, die Grabbeigaben konnten der späten Hallstattzeit um 500 v. Chr. zugeordnet werden.

Die Römer unterwarfen 15 v. Chr. die im Alpenvorland zwischen Bodensee und Inn siedelnde keltische Stämmegruppe der Vindeliker und kultivierten das Gebiet. Zwei Römerstraßen führten am heutigen Habsthal vorbei: eine von Altshausen über Ostrach, Wangen, Bernweiler, Habsthal und Krauchenwies nach Sigmaringen, eine andere von Pfullendorf über Mottschieß nach Mengen. 1894 wurde beim Habsthaler Wirtshaus ein aus Bronze gefertigter römischer Sporn (ursprünglich ‚Spieß‘, allgemein ‚ein Werkzeug zum Stoßen oder Stechen‘) gefunden.

Im Jahr 1259 schenkte Pfalzgraf Hugo von Tübingen den Ort an die Dominikanerinnen des Klosters Mengen, das wahrscheinlich unmittelbar danach nach Habsthal verlegt wurde und in der Folgezeit mit Rosna und Bernweiler eine eigene Herrschaft bildete.

1806 gelangten Habsthal und das Kloster durch die Rheinbundakte in das Eigentum der Herrschaft Hohenzollern-Sigmaringen. In den Jahren 1829 bis 1833 wurde die Leibeigenschaft der Bewohner Habsthals aufgehoben, zur Mitte des 19. Jahrhunderts die Zehnt abgelöst.

1903 legte man oberhalb des „Herrenbrünneles“ einen neuen Friedhof für die Gemeinden Rosna und Habsthal an. Der alte Friedhof an der Klostermauer seitlich des unteren Tors, der seit 1680 als Grablege gedient hatte, wurde geschlossen und 1966 eingeebnet. Heute befindet sich an der Stelle eine kleine Grünanlage mit zwei Kriegerdenkmalen. Zitiert aus: de.wikipedia.org/wiki/Habsthal#Kultur_und_Sehensw.C3.BCrdigkeiten

Ausflüge und Sehenswertes 

Wikivoyage: Ostrach (Projekt der Wikimedia
Wikitravel: Ostrach


Grenzsteinmuseum

Grenzsteinmuseum_Ostrach


Pfarrkirche St. Pankratius

➥ „Die Katholische Pfarrkirche St. Pankratius bildet mit ihrem Turm von 1569 mit Staffelgiebeln das weit sichtbare Wahrzeichen Ostrachs. Der barocke Chor wurde zwischen 1704 und 1706 von Michael Wiedemann gebaut, das neugotische Langhaus von 1897 bis 1899. Die Kirche verfügt über zwei Seitenaltäre mit Aufbau von 1638. Im südlichen Altar befindet sich ein Gemälde der Himmelfahrt Christie von 1638, womöglich von Zacharias Binder. Des Weiteren zwei Tafeln mit heiligen Bischöfen aus der Werkstatt von Bartholomäus Zeitblom und Bildwerke aus dem 17. bis 18. Jahrhundert.[39] Die Kirche hat ein Sakramentshäuschen aus Sandstein.“1

Ostrach Pfarrkirche St.Pankratius 1921 (PD)[/caption

Kirche St.Michael in Bachhaupten

Die Kirche St.Michael im Ortsteil Bachhaupten / Tafertsweiler wurde in den Jahren 1727 und 1728 von Johann Georg Wiedemann aus Elchingen gebaut – in der Übergangszeit zwischen Spätbarock und Frührokoko. Die Kirche ist Bachhaupten gehörte zu einem Kloster, von dem heute nur noch Spuren – wie die Mauer und ein Portal – zu finden sind. Das Kloster gehörte zum Kloster Salem. Die Werke im Innenraum – die Gemälde, Skulpturen und Altäre – sind zum Teil Werke des bekannten Stucka-teurs, Bildhauers, Altarbauers und Kupferstechers Joseph Anton Feuchtmayer, der auch am Neuen Schloss in Meersburg, am Münster in Salem und an der Wallfahrtskirche Birnau seine Handschrift hinterlassen hat.

Kloster Habstal

Kloster Habsthal
Im Ortsteil Habsthal befindet sich das Kloster Habsthal (Wikipedia): 1259 begannen die Dominikanerinnen von Mengen mit dem Bau des Klosters, im Jahr 1681 wurde es im Barockstil umgebaut. Die Klosterkirche St. Stephan stammt aus dem Jahr 1748 und hat Stuckaturen. Der Hochaltarblatt ist von Zehnder, die Stuckmarmorkanzel von Joseph Anton Feuchtmayer, Muschelwerk, Deckenfresken von Gottfried Bernhard Götz
Kontakt: Benediktinerinnenpriorat UNSERER LIEBEN FRAU Klosterstraße 11 88356 Ostrach-Habsthal Tel.: 07585 / 656
[caption id="attachment_1716" align="aligncenter" width="636"] Habstal Kirche im Benediktinerinnenkloster 1927 (PD)


Atelier Laubbach
Atelier laubbach: Galerie und Atelier des Holzschneiders Peter Weydemann, wechselnde Ausstellungen zeitgenössicher Kunst (Grafik, Zeichnungen, Malerei und Kleinskulptur), Skulpturengarten.
Kontakt: atelier laubbach Riedwiesen 9 88356 Ostrach-Laubbach Tel: 07585/935361


➥ Die Katholische Pfarrkirche St. Nikolaus in Einhart hat ihren Anfang im 16. Jahrhundert und wurde 1718 umgestaltet. Der Chor zeigt sich netzgewölbt mit Bemalung von 1524. Sie zeigt die zwölf Apostel. Zur Ausstattung gehören gotische Holzfiguren, ein bronzenes Vortragekreuz mit Korpus um 1200, ein Kreuz um 1525 und Rundmedaillons aus dem 17. Jahrhundert. Der gemalte Kreuzweg ist ein Werk von Johann Nepomuk Meichsner vom 1762


➥ Die Kapelle im Ortsteil Magenbuch
Kapelle Magenbuch, Januar 1923 (PD)

Natur & Parks 

➥ Größter Bannwald Baden-Württembergs (441 ha) inmitten des Naturschutzgebietes Pfrunger-Burgweiler Ried
Pfrunger-Burgweiler Ried
(Themen-) Wanderwege durchs Ried. Gut ausgebaute Wege zum Wandern und Rad fahren z.B. Oberschwaben-Kunstweg. (Im Ried ist Rad Fahren nicht möglich)
Abbildungen
Lausheimer Weiher

Hotels & Unterkünfte 

Familienhotels
Spa Hotels
Pensionen
Bed and Breakfast
Privatzimmer
Apartments
Campingplätze
Budget/Backpacker Hotels
Agriturismus

Karten & Webcams

Luftlinie-org berechnet die Luftlinienentfernung
sowie die Straßenentfernung zwischen zwei Orten und stellt beide auf der Landkarte dar. Startort ist Musterstadt, den Zielort müssen Sie noch wählen. Voreingetragen ist ➥ Bisoro in Burundi
Karte: 88356 Ostrach (BW)
Grenzsteinmuseum_Ostrach auf Google-Maps
D-BW-SIG - Beschreibung des ostrachischen Bezirks, 1697Beschreibung_des_ostrachischen_Bezirks 1697

Orte in der Umgebung

Königseggwald ca. 3.2 km
Hoßkirch ca. 5.3 km
Riedhausen ca. 6.8 km
Guggenhausen ca. 7.7 km
Unterwaldhausen ca. 8.6 km
Hohentengen ca. 9.2 km
Illmensee ca. 9.2 km
Eichstegen ca. 9.5 km
Wilhelmsdorf ca. 9.5 km
Boms ca. 10.8 km
Fleischwangen ca. 10.9 km
Pfullendorf ca. 11.3 km
Mengen ca. 11.7 km
Bad Saulgau ca. 11.9 km
Ebenweiler ca. 12 km

Literaturhinweise





1 Informationen zusammengestellt bzw. zitiert aus Wikipedia (Quelle siehe „Allgemeines“ bzw. den im Text erwähnten Link)

Meine anderen Seiten:
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Mein alchemistisches Werkstattbuch für Künstler, Fotografen & Radierer
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bisorobanner_600

www.bisoro.de
Patenschaft für die Gemeinde Bisoro in Burundi