89143 Blaubeuren : |

Blaubeuren liegt am Fuße der Schwäbischen Alb, 16 Kilometer westlich von Ulm. Die Keimzelle der heutigen Stadt ist das um 1085 von den Grafen von Tübingen am Blautopf gegründete Benediktinerkloster Blaubeuren.

Markanteste Sehenswürdigkeit in Blaubeuren ist der Blautopf, eine Karstquelle, aus der die Blau entspringt. Mit 21 Metern Tiefe ist der Blautopf eine der tiefsten und größten Quellen in Deutschland, aus der zwischen 310 und 32.000 l/s strömen.

Allgemeines

Internetauftritt der Stadt Blaubeuren
Wikipedia:Blaubeuren
Alemannische Wikipedia:Blaubeuren
Wikivoyage: Blaubeuren– Reiseführer
Wikitravel: Blaubeuren
Blaubeuren bei LEO-BW

 

Fotos & Abbildungen

Die hier gezeigten Bilder wurden von mir erstellt, falls nicht anders vermerkt oder aus anderen Quellen eingebunden.
© Wolfgang Autenrieth
Wikimedia-Commons (engl.): Blaubeuren – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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Kunst, Kultur und Brauchtum

Kultur und Sehenswürdigkeiten (Wikipedia)
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Blaubeuren auf ‚Zeno-Org‘

Geschichte

Mittelalter

Blaubeuren
Blaubeuren, Matthäus Merian: Topographia Sueviae, 1643, Tafel 13

Ortsbeschreibung von Merian:
https://de.wikisource.org/wiki/Topographia_Sueviae:_Blawbeuren

Ausflüge und Sehenswertes

Urgeschichtliches Museum Blaubeuren

Karlstraße 21 – 89143 Blaubeuren

Google-Maps
Urgeschichtliches Museum Blaubeuren
07344.9286.0 Telefax: 07344.9286.15 Email: urmu-blb@web.de

Anfahrt
Der Bahnhof Blaubeuren liegt auf der Bahnstrecke nach Ulm
Öffnungszeiten Wintersaison (1. November bis 14. März)
di + sa 14 bis 17 Uhr, so 11 bis 17 Uhr, Geschlossen: 1. November, 24. bis 26. Dezember,31. Dezember und 1. Januar
Öffnungszeiten Sommersaison (15. März bis 31. Oktober)
dienstags bis sonntags 11.00 bis 17.00 Uhr, Karfreitag geschlossen

Karten

Luftlinie-org berechnet die Luftlinienentfernung
sowie die Straßenentfernung zwischen zwei Orten und stellt beide auf der Landkarte dar. Startort ist Blaubeuren, den Zielort müssen Sie noch wählen. Voreingetragen ist ➥ Bisoro in Burundi

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Karte eingebunden mit Plugin OSM aus https://www.openstreetmap.de/

Nachbargemeinden

angrenzende Städte und Gemeinden (aus Wikipedia)

Teilorte / Teilgemeinden

Ortschaften und Wohnplätze von Blaubeuren (aus Wikipedia)

Sagen, Mythen und Geschichten

Georg Sürlin (1496)

Die schönen Schnitzbilder an den Stühlen und am Hochaltar der Kirche zu Blaubeuren rühren von Georg Sürlin aus Ulm her. Als der Meister sein Werk vollendet hatte, fragten ihn die Mönche des Benediktinerklosters, ob er wohl einen noch schöneren Altar zu machen im Stande sei? Als er dies bejahte, so stachen sie ihm aus Neid, dass er nicht anderswo einen solchen Altar verfertigen möge, die Augen aus. – Da schnitzelte er, ohne es sehen zu können, aus Holz sein eigenes Bildnis, welches sich jetzt noch an der Wand bei der Sakristeithüre befindet.

Quelle: Birlinger, Anton: „Volksthümliches aus Schwaben“, 1861, Seite 354, Nummer 391
https://archive.org/details/volksthmlichesa00birlgoog/page/81/mode/2up?view=theater

Gnadenbild in Blaubeuren

Seit alten Zeiten ist die Klosterkirche in Blaubeuren ein vielbesuchter Wallfahrtsort: das Gnadenbild von Maria Heimsuchung ist da. Mal wollten es die Blaubeurer verkaufen; siehe! da trat der Blautopf aus; und wenn sie’s nicht alle Jahre sehen lassen, wenn die Wallfahrtsleute kommen, so trifft’s wieder ein.

[Auch die Ehinger wollten mal das Bild fortführen, aber die Ochsen zogen nicht mehr und blieben am sog. Ochsenberge stehen und thaten keinen Zug weiter. Das Bild kam wieder zurück]

Quelle: Anton Birlinger/ M. R. Buck: Sagen, Märchen und Aberglauben. Freiburg im Breisgau 1861, S. 417-418, Permalink: http://www.zeno.org/nid/20004569636

Mädchen dient in der Hölle

In Schmiechen (O.A. Blaubeuren) war mal ein Mädchen, dessen bitterböse Stiefmutter es eines Tages von Hause fortjagte mit den Worten: »Geh‘ fort in’s Teufels Namen!« Das arme Ding kam immer tiefer und tiefer in einen Wald, der sehr groß war. Da kommt ein grüner Jägersmann, thut, als ob er Mitleid hätte und sagte zu ihm, ob es nicht wolle mit ihm gehen und bei ihm dienen. Das Mädchen willigte ein. Der Jäger aber war Niemand anders als der Teufel, den es nicht kannte. Sie gingen miteinander und kamen bald in die Hölle. Hier mußte das Mädchen weiter nichts thun, als zwei Häfen schüren, ohne aber hineingucken zu dürfen. Da ging der Teufel mal wieder fort. Jezt lugte es vorwitzig in die beiden Häfen und sah zu seinem großen Schrecken seinen Vater in einem und im andern seine Mutter; schürte aus Angst immer stärker. Hätte es das nicht gethan, so wäre es ihm übel gegangen, denn der Teufel sagte, als er zurück kam, hätte es das nicht gethan, so hätte er’s in Stücke zerrissen. Nach sieben Jahren endlich war der Dienst abgelaufen und das Mädchen durfte wieder auf die Oberwelt, wußte aber nicht, wie ihm geschehen und wie es heraufgekommen. Es war ganz schwarz von Hautfarbe und blieb es auch sein Leben lang. Seine Nahrung in der Hölle waren die Brodränfte, wie es sagte, von solchen Brodlaiben, über die auf der Welt beim Anschneiden oder Verschneiden das Kreuz nicht gemacht wurde.

[In einer Sage bei Th. Vernaleken, Mythen und Bräuche S. 179, darf das Mädchen den Deckel eines Topfes in des Wassermanns Reich nicht lüpfen, that es doch und befreite ihren Bruder, der gefangen darunter saß. Auch von einem Buben gibt es eine ähnliche Sage in Schwaben.]

Quelle: Anton Birlinger/ M. R. Buck: Sagen, Märchen und Aberglauben. Freiburg im Breisgau 1861, S. 269-270, Permalink: http://www.zeno.org/nid/20004566807


1 Informationen zusammengestellt bzw. zitiert aus Wikipedia (Quelle siehe „Allgemeines“)