89073 Ulm : |

Ulm liegt an der Donau und ist bekannt für ihr gotisches Münster, dessen Kirchturm mit 161,53 Metern der höchste der Welt ist. Ulm wurde erstmals 854 urkundlich genannt, war Königspfalz und Freie Reichsstadt. 

Allgemeines

Internetauftritt der Stadt Ulm
Wikipedia:Ulm
Alemannische Wikipedia:Ulm
Wikisource: Historische Quellen zu Ulm

Fotos & Abbildungen

Die hier gezeigten Bilder wurden von mir erstellt, falls nicht anders vermerkt oder aus anderen Quellen eingebunden.
© Wolfgang Autenrieth

Felle Ulm Kaufhaus Maurer
Kaufhaus Maurer, Ulm, gemalt von Eugen Felle, Isny (1839-1934), Public Domain
Felle Ulm Metzgerturm
Metzgerturm, Ulm, gemalt von Eugen Felle, Isny (1839-1934), Public Domain
Eugen Felle Ulm mit Blautal
Ulm mit Blautal, Ulm, gemalt von Eugen Felle, Isny (1839-1934), Public Domain
Felle Ulm Villa Eberhard Restaurant Alber
Villa Eberhard und Restaurant Alber, Ulm, gemalt von Eugen Felle, Isny (1839-1934), Public Domain
Felle Ulmer Münster und andere Türme
Ulmer Münster und andere Türme – Vergleich mit St.Paul, London, Kölner Dom, Stephansdom, Wien und Frauenkirche München, Ulm, gemalt von Eugen Felle, Isny (1839-1934), Public Domain

Ulm Münster 1854
Foto des (noch unvollendeten) Ulmer Münsters 1854, eingebunden aus Wikimedia.commons, Public Domain
Bildersammlung auf Wikimedia-Commons
Ulm auf Tumblr
Ulm auf Pinterest

Kunst, Kultur und Brauchtum

Kultur und Sehenswürdigkeiten (Wikipedia)
Ulm auf ‚Bildindex‘
Ulm auf ‚Google-Art‘
Ulm auf ‚Zeno-Org‘

Geschichte

Wikipedia – Ulm#Geschichte

Ulm1493

De Merian Sueviae 262
Ulm, Matthäus Merian: Topographia Sueviae, 1643
Matthäus Merian, Topographia_Sueviae: _Zwifalten (Wikisource)

Ausflüge und Sehenswertes

Wer es gerne bequem mag, parkt sein Auto im Parkhaus im Fischerviertel. Das kostet zwar stolze Gebühren – aber mit man ist mit wenigen Schritten im Zentrum und am Münster. Das Fischer- und Gerberviertel in Ulm haben zudem eine der höchsten Kneipendichten weltweit.

Sehenswert ist natürlich das Ulmer Münster mit dem höchsten Kirchturm der Welt. 786 Stufen führen zur Aussichtsplattform, von dort kann man weiter bis zur Spitze steigen.

In einer Vitrine im Ausstellungsbereich unten kann man den originalen Ulmer Spatz von 1856 bewundern.

Ebenfalls sehenswert ist das schiefste Hotel der Welt – ein Fachwerkhaus, das sich bedenklich schräg über die Blau neigt.

Wikivoyage: Ulm (Projekt der Wikimedia)
Wikitravel: Ulm

Essen & Trinken

Im Fischerviertel gibt es mehrere Restaurants, wo man im Sommer draußen und gut essen esen kann. Empfehlung: Einen Flammkuchen und einen großen Salat bestellen. Und einen zweiten Teller. Dann hat man zu zweit gut (und schwäbisch) gespeist.

Karten

Luftlinie-org berechnet die Luftlinienentfernung
sowie die Straßenentfernung zwischen zwei Orten und stellt beide auf der Landkarte dar. Startort ist Ulm, den Zielort müssen Sie noch wählen. Voreingetragen ist ➥ Bisoro in Burundi

[osm_map_v3 map_center=“48.400,9.987″ zoom=“12″ width=“100%“ height=“450″ ]
Karte eingebunden mit Plugin OSM aus https://www.openstreetmap.de/

Nachbargemeinden

angrenzende Städte und Gemeinden (aus Wikipedia)

Teilorte / Teilgemeinden

Ortschaften und Wohnplätze von Ulm (aus Wikipedia)

Sagen, Mythen und Geschichten

Anno 1663 gab ein Philipp Berger in Ulm an,

… er habe im Rausche Farrensamen geschöpft, nicht um Reichthum zu bekommen und im Spiel glücklich zu sein, sondern sich selbst fest zu machen. Nachher habe er noch sieben Mal Farrensamen geschöpft auf einem Kreuzweg bei einer Wachholderstaude; das erste Mal in der Christnacht, sonsten am Charfreitag und Sonnenaufgang. Der Teufel habe den Samen durch neun Tücher geschlagen, auf dem untersten seien etwa zehn schwarze Körner gelegen, die er in’s Teufels Namen habe verschlucken müssen, wovon er auf ein Jahr fest geworden sei.

Quelle: Anton Birlinger/ M. R. Buck: Sagen, Märchen und Aberglauben. Freiburg im Breisgau 1861, S. 340, Permalink: http://www.zeno.org/nid/20004568702

Anno 1663 in Ulm bekannte ein Hexenmeister,

… die Alraunwurzel sei allemal bei dem Farrensamen gelegen, sei ganz schwarz und eines Daumens lang, die habe er auch zu sich stecken müssen.

Quelle: Anton Birlinger/ M. R. Buck: Sagen, Märchen und Aberglauben. Freiburg im Breisgau 1861, S. 340, Permalink: http://www.zeno.org/nid/20004568710

Das Bild auf der Tafel

In einem gewissen Hause von Ulm hängt ein Bild auf einer zwei bis drei Fuß hohen und eben so breiten Tafel aufgemalt, das einen altmodisch gekleideten Mann vorstellt. Dieses Bild hing in den obern Gängen des Hauses über einer großen leeren Geldkiste lange, lange Zeit. Ein neuerer Eigenthümer des Hauses ließ das Bild wegschaffen und in eine Rumpelkammer werfen. Kaum war’s geschehen, so lärmte und rumorte im Hause Alles dermaßen zusammen, daß es kein Mensch mehr aushalten konnte. Das Bild wurde wieder hervorgesucht, renovirt und in ein kleines Gemach gehängt über die alte Kiste, wohin kein Mensch kommt. Seither hat man wieder Ruhe. Das Bild sei das des Hauserbauers. (Mündlich von Ulm)

Quelle: Anton Birlinger/ M. R. Buck: Sagen, Märchen und Aberglauben. Freiburg im Breisgau 1861, S. 296-297, Permalink: http://www.zeno.org/nid/20004567382

Der Teufel im Täfer

In den sog. Holzstöcken bei Ulm ist ein Bauernhaus, wo der Teufel schon seit vielen Jahren im Getäfer sizt und die ganze Nacht pickt und pocht. Es wollte ihn nämlich der Teufelsbanner aus jener Stube heraus in ein Moos schwören, brachte ihn aber nur bis in’s Getäfer.

Quelle: Anton Birlinger/ M. R. Buck: Sagen, Märchen und Aberglauben. Freiburg im Breisgau 1861, S. 266-267, Permalink: http://www.zeno.org/nid/20004566742

Kaiser Maximilian in Ulm

Kaiser Maximilian, als er noch römischer König war, bewunderte, als er nach Ulm kam, dieses ungeheure Gebäude vom Münster, in welchem fünfzig Altäre, deren jeder einen eigenen Priester gehabt, gewesen sein sollen, stieg auf die Höhe des Thurmes, stand einen Fuß vorwärts haltend, mit dem andern Fuß auf das Geländer und schaute umher. Noch jezt zeigt dieses in Stein gehauen die Jahrzahl 1492 (Marchtall. Chronik S. 61)

 
Quelle: Anton Birlinger/ M. R. Buck: Sagen, Märchen und Aberglauben. Freiburg im Breisgau 1861, S. 224-225, Permalink: http://www.zeno.org/nid/20004565851

Laut Akten vom Jahre 1656

hatte in Ulm anno 1639 ein gewisser Heinrich Heinlen vom Teufel für’s Unterschreiben einen Wundsegen erhalten.

Quelle: Anton Birlinger/ M. R. Buck: Sagen, Märchen und Aberglauben. (Hausleutner, schwäb. Archiv. II. 114) Freiburg im Breisgau 1861, S. 276, Permalink: http://www.zeno.org/nid/20004566920


1 Informationen zusammengestellt bzw. zitiert aus Wikipedia (Quelle siehe „Allgemeines“)