Schwäbisch-Alemannische Fastnacht

Die Schwäbisch-Alemannische Fastnacht ist mit dem rheinischen „Karneval“ und anderen Bräuchen in Deutschland nicht zu vergleichen – sie beruht auf Traditionen der mittelalterlichen und frühneuzeitlichen ➥ Fastnacht und ist „unvergleichlich“ 😉

Um es klar festzuhalten:
In Oberschwaben beginnt das närrische Treiben erst am 6. Januar – am Dreikönigstag. Kein 11.11. Kein Schunkeln. Kein Elferrat. Hier findet die alemannische Fastnacht statt. Ernsthaft und unvergleichlich. Nix Karneval. Eigen. Besonders. Ond guat.

Im Gegensatz zu Fastnachtstraditionen anderer Landstriche werden die Masken (auch „Larven“ genannt) , die oft aufwendig geschnitzte Holzmasken sind, sowie die Kostüme von Generation zu Generation weiter gegeben. Jeder Ort hat dabei verschiedene Motiv-Gruppen, oft Hexen- oder Geistermotive oder Phantasietiere.

Die schwäbisch-alemannische Fastnacht wurde im Dezember 2014 in das ➥ Bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes im Sinne des ➥ Übereinkommens zur Erhaltung des Immateriellen Kulturerbes der UNESCO aufgenommen.

Des isch Kuldur. Koin Schpass.

Untermenues

➥ Wikipedia: Schwäbisch-Alemannische Fastnacht

➥ Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Fasnachtszünfte

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