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Altheim – Sehenswertes, Geschichte, Sagen, Mythen und Gebräuche der Region. Das „etwas andere“ Portal mit Links, Landkarten, historischen Ansichtskarten, Fotos, Ausflugszielen.

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Gruß aus Altheim um 1900

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Update: 18. August 2026

Allgemeines

➥ Internetauftritt der Stadt / Gemeinde
➥ Wikipediaeintrag
➥ Alemannische Wikipedia
➥ Wikisource: Historische Quellen und Schriften

Zu Altheim gehören die Gemeinden Heiligkreuztal und Waldhausen.

Lexikoneinträge

Heiligkreuzthal

Pfarrdorf im Oberamte Riedlingen des württembergischen Donaukreises; Sitz des Kameralamtes u. eines Revierförsters. Das früher hier befindliche freiadelige Frauenkloster, für dessen Stifter ein Graf Egino von Grüningen-Landau gilt, wurde im Jahre 1204 auf dem damaligen Gut Wasserschapfen erbaut u. erhielt zu Ehren eines im Kloster aufbewahrten Splitters vom Kreuze Christi den Namen Heiligkreuzthal.
Quelle: Pierer’s Universal-Lexikon, Band 8. Altenburg 1859, S. 175.
Permalink: http://www.zeno.org/nid/20010094776

Karten

➥ Luftlinie-org berechnet die Luftlinienentfernung
sowie die Straßenentfernung zwischen zwei Orten und stellt beide auf der Landkarte dar. Startort ist Altheim, den Zielort müssen Sie noch wählen. Voreingetragen ist ➥ Bisoro in Burundi

Karte eingebunden aus OpenStreetMap – Veröffentlicht unter ODbL

Karte der zum Kloster Heiligkreuztal gehörigen Waldungen, 1700

Karte der zum Kloster Heiligkreuztal gehörigen Waldungen, 1700

Fotos & Abbildungen

Altheim

Altheim um 1918
Altheim um 1900
Gruss aus Altheim um 1900
Gruss aus Altheim 1915
Altheim OA Riedlingen 1921
Gruss_aus_Heiligkreuztal_1899_800
Altheim_Heiligkreuztal_Forst_Kameralamt_Weiher_Klostermuehle_Schulhaus_-Pfarrhaus_-Kirche_Braeuhaus_800
Altheim_Altes_Haus_800h
altheim_800
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➥ Bildersammlung auf Wikimedia-Commons
➥ Abbildungen auf Tumblr
➥ Bilder auf Pinterest
➥ Suchfunktion nutzen für Altheim auf leo-bw.de (Karten, Archivmaterialien und Luftaufnahmen vom Landesarchiv Baden-Württemberg)

Heiligkreuztal

Gruss aus Heiligkreuztal 1899
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Kunst, Kultur und Brauchtum

➥ Kultur und Sehenswürdigkeiten (Wikipedia)
➥ Altheim auf ‚Bildindex‘
➥ Abbildungen auf ‚Google-Art‘
➥ Altheim auf ‚Zeno-Org‘

Geschichte

Bei Altheim befindet sich der keltische Grabhügel Hohmichele, ein Teil der Keltensiedlung „Heuneburg“ – siehe https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Heuneburg_Archäologischer_Rundwanderweg_(Streckenplan).jpg

Ortsbeschreibung von Merian: ➥ https://de.wikisource.org/wiki/Topographia_Sueviae:_Altheim

Ausflüge und Sehenswertes

➥ Kloster Heiligkreuzthal
➥ Wikivoyage – Projekt der Wikimedia
➥ Wikitravel – der freie Reiseführer

Kloster Heiligkreuzthal

Als Meister von Meßkirch (tätig zwischen 1515 und 1540) wird ein namentlich nicht bekannter deutscher Maler der Renaissance bezeichnet. (…)
Im Jahre 1532 erhielt der Meister von Meßkirch einen Großauftrag von Veronika von Rietheim, die von 1521 bis 1551 amtierende Äbtissin des Klosters Heiligkreuztal war. Das Münster erhielt 1532 ein Gewölbe und das Refektorium, Kapitelsaal und Kreuzgang wurden mit einem Netzgewölbe versehen. Für die Ausmalung der Kirche wurde der ➥ Meister von Meßkirch beauftragt. (…)

Museum in der Bruderkirche Heiligkreuztal

Die Kunst- und Ausstellungsräume im Museum der Bruderkirche Heiligkreuztal zeigen über 70 sakrale Kunstwerke, darunter Gemälde, Skulpturen, liturgische Gewänder und kunstvoll gestaltete Reliquiare aus der ehemaligen Klosterkirche. Die Ausstellung mit dem Titel „Glaubenszeugnisse frommer Frauen“ würdigt die klösterliche Handwerkskunst der Zisterzienserinnen und umfasst auch seltene Stücke wie Katakombenheilige und ein spätgotisches Kruzifix aus dem 15. Jahrhundert.

Am Münster
88499 Altheim- Heiligkreuztal
Tel, +49 7583 9269140
https://www.klosterheiligkreuztal.de

Museum im Kornhaus

Das Museum im Kornhaus in Altheim-Heiligkreuztal befindet sich in einem prachtvollen Eichenfachwerkbau aus dem Jahr 1548 und zeigt eindrucksvolle Ausstellungen zu christlichen Themen, darunter großformatige Holzschnitte von Schwester M. Sigmunda May und ein Kreuzweg aus Terrakotta von Josef Henger. Ergänzt wird die Sammlung durch Ikonen, Fronleichnamsmotive aus der Barockzeit und Werke des peruanischen Künstlers Raul Castro, die das Glaubensbekenntnis und die Menschwerdung Gottes künstlerisch interpretieren.

Am Münster 11
88499 Altheim-Heiligkreuztal
Tel. +49 7371 184776
info@gzhkt.de
https://www.gzhkt.de

Webcams

➥ Webcams in Altheim und Umgebung

Nachbargemeinden

➥ angrenzende Städte und Gemeinden (aus Wikipedia)

Teilorte / Teilgemeinden

➥ Ortschaften und Wohnplätze von Altheim (aus Wikipedia)

Sagen und Mythen

Graf Ego von Landau gründet das Gotteshaus Heiligkreuzthal

In der Registratur des k. Cameralamtes Kreuzthal ist eine Urkunde von 1550 auf Papier, die da lautet: »Nota: Zu den selbigen Ziten wonetten Erlich Graven von Landow zu Grieningen im wirtemberg unter denen ainer genant Ego. Der gewan ain Uebung vnd sundern willen zu den gaistlichen zu gwinnen do er aber vf ain zeit kam zu dem Hailgenberg do stal er vom hailtum daselbst ain stuk deß hailgen kritz. Von stund an warde er Erblindt vnd seines gesichtz deßhalber Entraubt. Sollichs behertzgott er sich zum hechsten vnd versprach sich zu dem Hailgenberg widerumm, vnd begert dariber beicht vnd buß. Do kam er wider zu seinem gesicht batt darvf den Hern vom Hailigenberg, daß Er ihme vom hailigen kritz ain wenig gebe. Do wolt er ain wirdig Gotzhuß bauwen, vnd sein geburenden thail vatterlichs gut darran geben. Das ward Er von dem Herrn gewert vnd do er zu Wasser schapfen sahe daß schlecht vnd gering wesen fieng er an alda zu bauwen zu lob vnd ern gott vnd dem Hailgen kritz ain Gotzhauß darinnen sy die Grauen von Landow ain grebnus mechtind haben welches Hailig kritz er och Erstlich an den pau gabe vnd daß Gotzhauß darnach Hailigkritzthal nannte«

Die Riedlinger O.A. Beschreibung S. 185. 186 hat folgende Notiz: »Der Name Wasserschapfen wurde mit dem von Heiligkreuzthal vertauscht. Die Veranlassung dazu soll Graf Egon gegeben haben, indem er einen Splitter vom Kreuze Christi, den er zu Reichenau, nach Andern auf dem Heiligenberge sich verschaffte, in das Kloster stiftete, eine Reliquie, die bis auf den heutigen Tag im Kloster aufbewahrt wird.« – Landauhof, eine Viertelstunde von Binswangen; hier stand einst die Burg Landau, woher der Berg »Schloßberg« heißt.
Quelle: Anton Birlinger/ M. R. Buck: Sagen, Märchen und Aberglauben. Freiburg im Breisgau 1861, S. 398-399. Permalink: http://www.zeno.org/nid/20004569342

Kreuzlein vom Wildschwein ausgegraben

In der Pfarrkirche Heiligkreuzthal ist ein silberner Alltags-Kreuzpartikel, auf dessen Rückseite in eine buckelähnliche Stahlplatte Folgendes eingravirt ist: »Als man A,o. 1200 dises gottshaus zu transferiren vorhabens gewesen, ist dises Crützlein oder Mettall in dieser Form und Gestalt von Einem wilden Mutterschwein gefunden vnd ausgegraben worden vnd weil man es für ein Zeichen vnd wunder gehalten ist das gegenwärtig adeliche auch lobwürdige Closter vnd Stüfft welches mann damalen zur Wasserschapfen geheißen (jezund aber Heiligkreuzthal genannt wird) eben an dem Ort das Münster a. 1204 wo es noch steht gesetzet und erbaut worden«.
[Der Name »Heiligkreuzthal« kommt zum ersten Mal in der päpstlichen Bulle von 1231 vor. Durch eine Urkunde vom Jahr 1247 schenkt Anselm von Justingen dem Kloster das Eigenthum einiger Güter in Wazzersawen nunc mutato nomine in valle S. crucis. Eine spätere Urkunde von 1274 hat doch noch: in loco Wasserschaffen. Riedlinger O.A. Beschreibung S. 186. Ueber obige Sage, das. Anmerkung. Wildschwein wühlt einen Bischofsstab heraus, Panzer II. 182. 306.]
Quelle: Anton Birlinger/ M. R. Buck: Sagen, Märchen und Aberglauben. Freiburg im Breisgau 1861, S. 391-392, Permalink: http://www.zeno.org/nid/2000456930X

Mondfanger

Die Altheimer (Riedlingen) ärgerten sich sehr, dass die Sonne, wenn sie über den Oesterberg aufging, die ganze Gegend vergoldete. Sie hielten diesen Schein für die Ursache der Öde ihres Berges und konnten nicht anders glauben, als dass die Sonne dem Berg zu nahe hange und ihn ausdörre. Die Gemeinde beschloss daher, die Sonne und ihren Kameraden, den Mond, auf dem Oesterberg in Netzen zu fangen und in einem eigens auf dem Kirchturm hergerichteten Kasten[446] aufzubewahren, um sie nach Lust und Lieb scheinen lassen zu können. Die guten Altheimer glaubten, die Sonne möchte ihr Netz durchreißen, und schlugen daher noch Pfähle in den Berg, um es zu befestigen. Die Schlauen lauerten hinter Wachholdersträuchen auf den Fang. Aber die Sonne lief zu ihrem großen Schrecken über das Netz weg. Sie hielten aber das für die Ursache, dass der Berg gerutscht sei und schlugen gewaltige Pfähle in den Fuß des Berges. Aber auch diese Vorsicht führte nicht zum Zweck. Sonn und Mond gingen ihren alten Weg, und seither lächelt der Mond, den Altheimern zum großen Ärgernis.
[Ganz das Gleiche sagt man von den Munderkingern. Vgl. Sebst. Sailers Sonn- und Mondfang. Bair. Volksbüchl. II. 212.]
Quelle: Anton Birlinger/ M. R. Buck: Sagen, Märchen und Aberglauben. Freiburg im Breisgau 1861, S. 446-447. Permalink: http://www.zeno.org/nid/20004570235

Waldgeister

Im Weiherthäle, durch das man von Hundersingen nach Heiligkreuzthal gehen kann, ist ein Waldgeist. Man hört ihn im anstoßenden Weiherhau oft juxen und wunderschön musiciren, so daß man gern verirrt. Manchmal hat er blos den Namen »Weihermandle«.
Bei Heudorf ist ein Wald beim Schatzberg, in dem der gefürchtete Waldgeist »Hans Ederehe« sein Unwesen treibt. Er ruft im Walde »Ederehehehehe!«
Auf und um das »Hohmichele«, ein altes großes mit Tannen bewachsenes Grabmal, in der Nähe von Hundersingen, geht ein Waldgeist, der irre führt.
Zwischen Dorfmerkingen und Riffingen ist ein Wald, »Bühle« geheißen. Hier geht der Waldgeist »Bühlenmandle« und erschreckt und führt die Leute irre.
Zwischen Ellenberg und Wördt ist im Walde eine alte Mauer, wo sich ein Waldgeist »Brandmandle« aufhält und irre führt.
»Brand« ist ein häufiger Waldname. Ober- und Unterbrändi (Leinstetten); Hinterbrand (Keuerstadt); Brandholz (Einsingen); Brandlewasen (Hundersingen); Bransteig (Tuttlingen); Brandenburger (Schussenried) etc.
Quelle: Anton Birlinger/ M. R. Buck: Sagen, Märchen und Aberglauben. Freiburg im Breisgau 1861, S. 292-293.
Permalink: http://www.zeno.org/nid/20004567293

Wetterglocke

Die Altheimer hatten vor Zeiten eine bewährte Wetterglocke, die den Riedlingern alle Wetter zuschickte. Da wollten die Riedlinger jene Glocke um jeden Preis kaufen. Aber die Altheimer gaben ihre Glocke nicht her, obgleich ihnen die Riedlinger zwei Wagenleis von Riedlingen bis nach Altheim mit Kronenthalern belegen oder pflastern wollten und überdies sich erbötig machten, die Glocke selbst noch mit Federn- und Ilgenthalern vollständig auszufüllen. (Mündlich von Unlingen)
Quelle: Anton Birlinger/ M. R. Buck: Sagen, Märchen und Aberglauben. Freiburg im Breisgau 1861, S. 146-147. Permalink: http://www.zeno.org/nid/20004563700

Brauchtum

Alle die, welche bei der Hochzeit in die Kirche gehen

… und geladene Gäste sind, werden gut gastirt im Hause des Hochzeiters. Kaffee spielt eine große Rolle.
In Binswangen (O.A. Riedlingen) geht’s nach der Morgensuppe, wobei Kutteln, »Geröschtes« etc. bräuchig, in die Kirche. Nach der Kirche geht die Musik dem Zuge halbwegs entgegen. Etwa 20 Schritte von dem Wirtshaus kommt eine Brauttänzerin zum Ehrentanz. Der Preis ist ein Nastuch, eine halbe Maas Wein, zwei bis drei halbe Maas den Musikanten. Das Hochzeitpaar steht den ganzen Tag zum Empfange der Gäste unter der Türe.
Um 10 Uhr Abends ist das Nachtessen, das da besteht aus Suppe, Bratwürsten und Braten. Beim Heimgehen wird von den Musikanten geblasen.
Auf dem Brautwagen hält Näherin und Schreiner oder Verwandte die Kunkel, die geziert ist. Die Pferde sind mit Bändern behangen.
Quelle: Birlinger, Anton: Sitten und Gebräuche. Freiburg im Breisgau 1862, S. 396-397. Permalink: http://www.zeno.org/nid/20004577663

Der Gießübel

In Rottenburg a.N. war ein »Gießübel«. In der Nähe des Silcherthors beim jetzigen bischöflichen Palais war über dem Stadtgraben, der dort Deichelweiher hieß, eine Vorrichtung an der Brückenmauer angebracht, ähnlich einer Waage. Ein weit vorstehender Stein, an dessen Ende ein einen rechten Winkel mit ihm bildender Balken angebracht wurde, war zu sehen. An dem Balken befestigt durch Seiler sei ein »Kraten«, ein Korb, gehangen. Felddiebe mußten Seiler um den Leib und von oben gehalten da hinauslaufen, und sobald sie auf den Balken kamen, gänzte und schnappte es und er fiel in den Korb und vom Korb nach einer Weile in’s Wasser unten, wo man ihn »pfludern« ließ bis genug und hernach wieder heraufzog. Buben schaarenweise standen unten und warfen mit Roßbollen, Koth etc. nach dem Felddieb. Von diesem Brauch her datiert sich das noch bräuchige und in Rottenburg bekannte, aber selten verstandene: »dëer işt de kratte nâ« = der hat büßen müssen, der hat seinen Lohn, dem ist’s übel gegangen.

Eine ähnliche Anstalt, die man Gießübel nannte, war in Tübingen. Bei der Schwemme war am Spital ebenfalls eine solche Vorrichtung getroffen. Felddiebe mußten auf dem Balken hinauslaufen, fielen in einen Korb, wurden eine Zeitlang hin und her »gegautscht« und plötzlich schnappte es: der Dieb lag im Wasser. Auch hier übten die Buben wie in Rottenburg gewissenhaft ihr Geschäft, indem sie kaum erwarten konnten, bis er »pfluderte«.

Zwischen Heiligkreuzthal und Hundersingen ist der »Gießübel« ein Wald; dort war früher ein Weiher, und ohne Zweifel wurde vom Kloster aus auch diese Strafe an Felddieben vollzogen.

In Eßlingen war ebenfalls ein »Gießübel«. »Auch befand sich der Gießübel hier (vor dem Ober-Eßlinger Thore), ein hölzerner Kasten mit einer Fallthüre, durch welche man Verbrecher, namentlich Felddiebe in’s Wasser warf«.
Pfaff, Geschichte der Reichsstadt Eßlingen 1840. S. 72. – »Wegen des starken Zunehmens der Felddiebstähle wurde die früher darauf gesetzte Strafe des Gießübels vom 16. Julius 1664 von Neuem eingeführt.« K. Pfaff, in der Zeitschr. für Culturgeschichte v. Müller und Falke 1858. S. 17. Vgl. auch E. Osenbrüggen, das Alemannische Strafrecht 1860. S. 112.
Quelle: Birlinger, Anton: Sitten und Gebräuche. Freiburg im Breisgau 1862, S. 229-230. Permalink: http://www.zeno.org/nid/20004576349

Volksglaube und Aberglaube

Besen opfern

Besen opfert man in der Dunninger Kapelle (Rottweil); in Heiligkreuztal ebenfalls, weil man von »Aissen« befreit wird. In Hoßkirch ist eine Aissenkapelle, wo Besen geopfert worden sind.
Quelle: Birlinger, Anton: Sitten und Gebräuche. Freiburg im Breisgau 1862, S. 444. Permalink: http://www.zeno.org/nid/20004578457
Anmerkung: „Aissen“ sind Abszesse / Furunkeln. Weitere Aissekäppele gibt es in Baach, Zwiefalten und Wolfertsweiler, siehe https://www.bavarikon.de/object/bav:BSB-MDZ-00000BSB10375805?p=64

³ Die historischen Texte habe ich zur besseren Lesbarkeit „sachte“ an die gültige Rechtschreibung angepasst, historisch überholte Begriffe jedoch belassen. Zahlreiche historischen Postkarten habe ich retuschiert, Flecken entfernt und einige farblich angepasst

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Die zitierten, historischen Texte des 19.Jahrhunderts habe ich aus freien Quellen und/oder Fraktur- und Kurrentschrift in heutige Normschrift transkribiert, dabei in Rechtschreibung, Satzbau und Grammatik angepasst und ergänzt,  die historischen Ansichtskarten sind retuschiert und farblich "aufgehübscht", teilweise coloriert.

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Die Retusche der Ansichtskarten war SEHR zeitaufwändig und setzt Fachwissen voraus. Dasselbe gilt für die Recherche,  Transkription und Überarbeitung der Texte und Bilder aus historischen Quellen und Frakturschrift. Die Umarbeitung ergibt für die hier eingestellten Ansichtskarten und Texte ein neues Copyright, da es sich nicht mehr um die ursprünglich gemeinfreien Werke handelt. Es steht Ihnen frei, nach den historischen Abbildungen zu forschen und diese zu verwenden. Dass jemand ohne mein Einverständnis aus meiner Arbeit Kapital schlägt, werde ich nicht akzeptieren.

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