Infos, historische Ansichten, Sagen & Brauchtum aus Oberschwaben

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Oberstaufen im Allgäu – Sehenswertes, Geschichte, Sagen, Mythen und Volksglaube der Region. Das „etwas andere“ Portal. Links, Landkarten, historische Ansichtskarten, Fotos, Ausflugsziele …

Gruß aus Oberschwaben von Eugen Felle um 1910

Gruß aus Oberschwaben von Eugen Felle um 1910

Allgemeines

Gliederung

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  • Allgemeines
    • Historische Lexikoneinträge
      • Oberstaufen (Staufen)
    • Karten
    • Fotos & Abbildungen
  • Kunst, Kultur und Brauchtum 
    • Geschichte
  • Ausflüge und Sehenswertes
    • Natur & Parks
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    • Nachbargemeinden
    • Teilorte / Teilgemeinden
  • Sagen, Mythen und Geschichten
    • Die Bergmännle im Allgäu
    • Schimmel entführt einen Senn
  • Sprüche und Redensarten
    • Nehmet die Goggeler nicht mit

➥ Internetauftritt der Stadt Oberstaufen
➥ Wikipedia:Oberstaufen
➥ Alemannische Wikipedia:Oberstaufen
➥ Wikisource: Historische Quellen zu Oberstaufen

Historische Lexikoneinträge

Oberstaufen (Staufen)

Flecken im bayr. Reg. – Bez. Schwaben, Bezirksamt Sonthofen, am Fuße der Alpen und an der Staatsbahnlinie München-Lindau. 792 m ü. M., hat eine kath. Kirche, eine Schloßruine, ein ehemaliges Kollegiatstift, Waisenhaus, Nebenzollamt I, Käse-, Strohhut-, Fichtennadelschnupftabak- und Holzstoffabrikation, eine Kunstmühle, Sägewerke, Bierbrauerei, Butterhandel und (1965) 2181 Einw. Dazu Bad Rain mit Schwefelquelle. O. wird als Sommerfrische und Luftkurort stark besucht.
Quelle: Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 14. Leipzig 1908, S. 873-874. Permalink: http://www.zeno.org/nid/20007172338

Karten

Links oben in der Karte können Sie mit + und – den Maßstab der Darstellung ändern. Durch Festhalten des Mauszeigers lässt sich der Ausschnitt verschieben.

Karte eingebunden aus OpenStreetMap – Veröffentlicht unter ODbL.
➥ Luftlinie-org berechnet die Luftlinienentfernung
sowie die Straßenentfernung zwischen zwei Orten und stellt beide auf der Landkarte dar.

Fotos & Abbildungen

➥ Bildersammlung auf Wikimedia-Commons
➥ Bildersammlung auf ‚Tumblr‘
➥ Bildersammlung auf ‚Pinterest‘
➥ Bildersammlung auf ‚Flickr‘

Kunst, Kultur und Brauchtum 

➥ ‚Bildindex‘
➥ ‚Google-Art‘
➥ ‚Zeno-Org‘

Geschichte

➥ Wikipedia: Oberstaufen-Geschichte

Ausflüge und Sehenswertes

➥ Wikivoyage
➥ Wikitravel

Natur & Parks

Am Nordhang des Seelekopfs oberhalb der Unteren Lauchalpe steht die Ureibe bei Steibis. Das Alter dieser weiblichen Eibe wird auf 600–800 Jahre geschätzt. Sie ist damit einer der ältesten Bäume Deutschlands. Ihr Stamm ist hohl und hat einen Umfang von rund 5 Meter.1

Webcams

➥ Oberstaufen, Imberg (BY)
➥ Oberstaufen (BY)
➥ Oberstaufen Landkreis Oberallgäu (BY)
➥ Oberstaufen, Hündle (BY)
➥ Oberstaufen, Hochgrat (BY)
➥ Oberstaufen, Falken (BY)
➥ Oberstaufen, Thalkirchdorf (BY)

Nachbargemeinden

➥ angrenzende Städte und Gemeinden (aus Wikipedia)

Teilorte / Teilgemeinden

Es gibt 44 Gemeindeteile:
Aach im Allgäu – Berg – Buchenegg – Buflings – Döbilisried – Eibele – Gschwend – Hagspiel – Halden – Hänse – Hinterhalden – Hinterreute – Hinterstaufen – Höfen – Hub – Hütten – Ifen – Kalzhofen – Knechtenhofen – Konstanzer – Krebs – Lamprechts – Laufenegg – Malas – Nägeleshalde – Oberstaufen – Osterdorf – Pfalzen – Salmas – Saneberg – Schindelberg – Sinswang – Steibis – Steinebach – Stiesberg – Thalkirchdorf – Tronsberg – Vorderreute – Weißach – Weißenbachmühle – Wengen – Wiedemannsdorf – Willis – Zell

Sagen, Mythen und Geschichten

Sagen und Mythen

Die Bergmännle im Allgäu

In den Allgäuer Bergen um Oberstaufen und Immenstadt an der Iller hausten einst viele Bergmännlein. Sie ließen sich oft selbst am hellen Tage sehen, wie sie ihre Wäsche trockneten und allerhand umtrieben. Den Holzmachern im Gebirge wiesen sie oft die Wege und halfen ihnen bei der Arbeit. Besonders am Jodeln hatten sie ihre Freude und gaben gerne an, wenn man ihnen zujauchzte. Nur in der Allerseelenwoche wie auch zu andern heiligen Zeiten hörte man sie oft wimmern. Wenn sie aber einen Holzhauer fluchen hörten, wurden sie böse und spielten ihm einen Schabernack. Bald machten sie, dass die Axt vom Stil ging, bald gaben sie der Tanne, die der Holzhauer umhieb, eine verkehrte Richtung, dass sie in den Tobel hinunterfiel, oder führten sie den Flucher irre, dass er sich eine ganze Nacht lang nicht mehr zurecht fand.
Quelle: Rudolf Kapff: Schwäbische Sagen, Jena, 1926 Permalink: https://archive.org/details/kapff-schwaebische-sagen/page/45

Schimmel entführt einen Senn

Einige Sennen bei Steibis wollten einmal abends zu ihren Bekanntschaften in den Heimgarten. Der Weg führte sie durch den Galtberg (Jungviehweide) Sigmansgund, oberhalb Steibis, wo man gewöhnlich auch Pferde eingeschlagen (auf die Weide getrieben) hatte. Hier trafen sie nun einen weidenden Schimmel, den sie für den Gaul eines ihnen bekannten Bauern hielten und von dem sie wussten, dass er lammfromm war. Da fiel es einem von ihnen ein, er wolle doch die schöne Gelegenheit benützen und reiten, dass er schneller ans Ziel komme. Kaum aber saß er auf dem Schimmel, so erhob sich dieser mit ihm in die Lüfte und verschwand über Berg und Tal. Starr vor Schrecken blickten die andern nach; von dem Reiter aber hat niemand mehr etwas erfahren. (Bühl bei Immenstadt)
Quelle: Reiser, Karl August: Sagen, Gebräuche und Sprichwörter des Allgäus – aus dem munde des Volkes gesammelt und herausgegeben, Kempten, 1895, S.31, Nr.8, Link: https://www.google.de/books/edition/Sagen_gebräuche_und_sprichwörter_des_A/yNwNAQAAIAAJ

Sprüche und Redensarten

Nehmet die Goggeler nicht mit

Zur Zeit des dreißigjährigen Krieges flohen die Bewohner von Wiedemannsdorf, zur Pfarrei Thalkirchdorf gehörig, in die Bergschluchten, packten alles auf, was lebte und schwebte, steckten die Hennen und Hähne in Säcke; da habe eine Dirne die andern Bewohner ermahnt: »nehmet die Hahnen nicht mit, sie könnten uns mit ihrem Krähen verraten.« Daher besteht daselbst das Sprichwort: »nehmet die Goggeler nicht mit,« was nach dortiger Deutung heißt: schafft die Schwätzer bei Seite.
Quelle: Alexander Schöppner: Sagenbuch der Bayer. Lande 1–3. München 1852–1853, S. 41. Permalink: http://www.zeno.org/nid/20005667607

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Die Retusche der Ansichtskarten war SEHR zeitaufwändig und setzt Fachwissen voraus. Dasselbe gilt für die Recherche,  Transkription und Überarbeitung der Texte und Bilder aus historischen Quellen und Frakturschrift. Die Umarbeitung ergibt für die hier eingestellten Ansichtskarten und Texte ein neues Copyright, da es sich nicht mehr um die ursprünglich gemeinfreien Werke handelt. Es steht Ihnen frei, nach den historischen Abbildungen zu forschen und diese zu verwenden. Dass jemand ohne mein Einverständnis aus meiner Arbeit Kapital schlägt, werde ich nicht akzeptieren.

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