Hödingen (Überlingen) – Sehenswertes, Geschichte, Sagen, Mythen und Gebräuche der Region. Das „etwas andere“ Portal: Links, Landkarten, historische Ansichtskarten, Fotos, Ausflugsziele …
Inhalt
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Update: 18. August 2026
Allgemeines
Historische Lexikoneinträge
Meyers Enzyklop. Lexikon, 1905. http://www.zeno.org/Meyers-1905/A/Hödingen (Überlingen)?hl=Hödingen (Überlingen) Einwohner (2021): (Quelle:Wikipedia)
Links
➥ Internetauftritt der Stadt / Gemeinde
➥ Wikipediaeintrag
➥ Alemannische Wikipedia
➥ Wikisource: Historische Quellen und Schriften
Fotos & Abbildungen
Die hier gezeigten Bilder wurden von mir erstellt, falls nicht anders vermerkt oder aus anderen Quellen eingebunden.
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➥ Infos und Fotos auf Pinterest
➥ Filme in der ARD-Retro-Mediathek (Filmbeiträge der 60er-Jahre)
Kunst, Kultur und Brauchtum
➥ Kultur und Sehenswürdigkeiten (Wikipedia)
➥ Abbildungen auf ‚Bildindex‘
➥ Bilder auf ‚Google-Art‘
➥ Hödingen (Überlingen) auf ‚Zeno-Org‘
➥ Suchfunktion nutzen für Hödingen (Überlingen) auf leo-bw.de
(Karten, Archivmaterialien und Luftaufnahmen vom Landesarchiv Baden-Württemberg)
➥ Alphabetisch sortiertes Verzeichnis auf www.kloester-bw.de
Beschreibungen vom Landesarchiv Baden-Württemberg
Geschichte
„Mehrere Hügelgräber in der Nähe des Dorfes deuten auf eine frühzeitliche Besiedlung in der Hallstattzeit hin. Ein Burgstall (Bürgle) in der Nähe der heutigen Kirche zeigt, dass sich hier schon mindestens vor dem 13. Jahrhundert eine Burg befand. Hödingen selber wurde im Jahr 1242 erstmals erwähnt (als Hedingen; abgeleitet vom Personennamen Hedo). Das Dorf geriet 1297 in den Besitz der Johanniterkommende Überlingen und ab 1396 in den des Konstanzer Spitals. Ein Ramsberger Hof und ein Hof des Konstanzer Domkapitels sind im Dorf seit dem 14. Jahrhundert nachgewiesen, später auch ein Hof des Klosters Petershausen. Im Dreißigjährigen Krieg wurde Hödingen niedergebrannt.“
Quelle: Wikipedia, Link: https://de.wikipedia.org/wiki/Hödingen_(Überlingen)#Geschichte
Ausflüge und Sehenswertes
➥ Wikivoyage – Projekt der Wikimedia
➥ Wikitravel – der freie Reiseführer
Hödingen ist ein Ortsteil von Überlingen. Die Gemeinde liegt oberhalb des Überlinger Sees auf einer leicht abfallenden Hochebene. Umgeben von Streuobstwiesen, Wäldern und imposanten Molassefelsen, vereint das rund 800 Einwohner zählende Dorf eine idyllische Naturkulisse mit regionalgeschichtlichen Kulturgütern.
Die Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Bartholomäus
Im Dorfzentrum steht die katholische Pfarrkirche St. Bartholomäus, deren Ursprünge auf das 14. Jahrhundert zurückgehen. Nachdem das Dorf im Dreißigjährigen Krieg weitgehend niedergebrannt war, entstand das Gotteshaus im späten 17. Jahrhundert neu und entwickelte sich zu einem bedeutenden marianischen Wallfahrtsort.

Wallfahrtskirche „Unsere Liebe Frau“ in Hödingen (Überlingen), ca. 1850-1920, Quelle: commons.wikimedia
Der Sakralbau ist im Stil der Spätrenaissance erbaut, mit großen Rundbogenfenstern und charakteristischen ellipsenförmigen Fensterelementen. Statt eines klassischen Kirchturms verfügt das Gebäude über einen mehrstufigen Dachreiter mit geschwungenen Zwiebelhauben. Im Inneren der Saalkirche befinden sich eine aufwendig ornamentierte Deckenmalerei sowie historische Kunstschätze aus der Barockzeit.
Hödinger und Spetzgarter Tobel
Hödingen verdankt seine landschaftliche Besonderheit den tief eingeschnittenen Schluchten (sogenannten Tobeln), die das Dorf im Südwesten begrenzen. Über Jahrtausende hinweg hat das Wasser tiefe Schneisen in den weichen Molassesandstein gegraben.
Der Hödinger Tobel: Diese wilde Naturlandschaft beherbergt ein geschütztes Biotop mit seltenen Pflanzenarten und steil abfallenden Sandsteinwänden. Wanderwege führen über Holzbrücken und durch schattige Schluchten, die im Sommer ein kühles Kleinklima bieten.
Der Spetzgarter Tobel: Ein weiterer Wanderpfad führt von Hödingen durch diese enge Felsschlucht hinab Richtung Seeufer.
Aussichtspunkt Behalde und Schloss Spetzgart
Am Rand des Hödinger Felsens befindet sich der Aussichtspunkt Behalde. Von hier aus kann man über den Überlinger See bis hin zu den Gipfeln der Schweizer Alpen blicken. Direkt unterhalb der Felswand liegt das historische Schloss Spetzgart. Der im 13. Jahrhundert erstmals erwähnte Bau dient seit 1929 als Außenstelle und Oberstufe der Internatsschule Schule Schloss Salem.
Kulturlandschaft und Wanderwegenetz
Das Dorf ist umgeben von den weitläufigen Streuobstwiesen, die zum immateriellen Kulturerbe zählen. Die bunten Wiesen bieten seltenen Insekten- und Vogelarten einen geschützten Lebensraum und verwandeln die Region besonders zur Frühjahrsblüte in ein farbenfrohes Meer.
Der Fernwanderweg SeeGang führt direkt am Ort vorbei und verbindet Hödingen mit weiteren Panoramapunkten wie dem Haldenhof.
Karten
➥ Luftlinie-org berechnet die Luftlinienentfernung
sowie die Straßenentfernung zwischen zwei Orten und stellt beide auf der Landkarte dar. Startort ist Hödingen (Überlingen), den Zielort müssen Sie noch wählen. Voreingetragen ist ➥ Bisoro in Burundi
[cbxgooglemap width=“100%“ height=“300″ zoom=“13″ scrollwheel=“1″ showinfo=“0″ infow_open=“1″ maptype=“roadmap“ lat=“47.788889″ lng=“9.131944″]
Karte eingebunden aus OpenStreetMap – Veröffentlicht unter ODbL
Webcams
➥ Webcams in Hödingen (Überlingen) und Umgebung
Sagen, Mythen und Geschichten
Der schwarze Pudel im Walde Haslen
Im Walde Haslen bei Hödingen, in welchem eine Reihe Alamannengräber sich befinden, get ein Geist um, welcher in Gestalt eines schwarzen Pudels erscheint und die Leute irrefürt. Wer Abends den Wald betritt, kommt die ganze Nacht nicht mer aus demselben, denn er folgt immer dem Pudel, der vor im hin und herspringt. Erst wenn der Tag anbricht, findet der Wandrer den Weg aus dem Walde heraus. Vile meiden deshalb zur Nachtzeit den Weg durch den Wald und gehen lieber die längere Landstraße.
Theodor Lachmann: Ueberlinger Sagen aus: Alemannia, Band XVI, S. 248–251, 1888, Quelle: https://de.wikisource.org/wiki/Überlinger_Sagen_(1888)

