Durach – Sehenswertes, Geschichte, Sagen, Mythen… Das „etwas andere“ Portal mit Links, Landkarten, historischen Ansichtskarten …
Inhalt
- 📖 ➥ Schwäbisch, Dialekt, Sprache, Sagen …
- 📖 ➥ Landkreise & Hauptkapitel
- 💸 ➥ Weitere Städte & Ortschaften im Landkreis
- 🕸 ➥ Sitemap / Inhalt
Update: 18. August 2026
➥ Internetauftritt der Stadt / Gemeinde
➥ Wikipediaeintrag
➥ Alemannische Wikipedia
➥ Wikisource: Historische Quellen und Schriften
Karten
Links oben in der Karte können Sie mit + und – den Maßstab der Darstellung ändern. Durch Festhalten des Mauszeigers lässt sich der Ausschnitt verschieben.
Karte eingebunden aus OpenStreetMap – Veröffentlicht unter ODbL.
➥ Luftlinie-org berechnet die Luftlinienentfernung
sowie die Straßenentfernung zwischen zwei Orten und stellt beide auf der Landkarte dar.
Fotos & Abbildungen
➥ Bildersammlung auf Wikimedia-Commons
➥ Abbildungen auf Tumblr
➥ Infos und Fotos auf Pinterest
➥ Filme in der ARD-Retro-Mediathek (Filmbeiträge der 60er-Jahre)
Geschichte
Gründung durch St. Magnus
„Mit vollem Rechte heißt daher der ➥ Hl. Magnus der Apostel des Allgäus. Außer Kempten, Waltenhofen, Roßhaupten und Füssen wird ihm die Gründung vieler anderer Seelsorgsstellen, namentlich Ober- und Unterlechthal (Holzgau und Elbingenalp), Aschau, Rieden, Bernbeuern (Auerberg), Bezigan, Nesselwang, Sonthofen, Durach und Agathenzell zugeschrieben.“
Quelle: Vollständiges Heiligen-Lexikon, Band 4. Augsburg 1875, S. 49-52. Permalink: http://www.zeno.org/nid/20003041220
Erste Erwähnung
Durach wurde erstmals 1170 urkundlich erwähnt.
Quelle: ➥ Wikipedia: Durach#Geschichte
Bauernkrieg
1525 ließ Georg Truchsess von Waldburg 18 Bauernführer auf einer Anhöhe in Durach hinrichten
KZ-Außenlager Kottern-Weidach
Ab 1943 befand sich in Kottern-Weisach ein Außenlager des KZ Dachau. Es wurden Teile für die Messerschmitt-Flugzeuge hergestellt.
Mehr Infos: ➥ https://de.wikipedia.org/wiki/KZ-Außenlager_Kottern-Weidach
Kunst, Kultur und Brauchtum
➥ Kultur und Sehenswürdigkeiten (Wikipedia)
➥ Abbildungen auf ‚Bildindex‘
➥ Bilder auf ‚Google-Art‘
➥ Durach auf ‚Zeno-Org‘
➥ Suchfunktion nutzen für Durach auf leo-bw.de (Karten, Archivmaterialien und Luftaufnahmen vom Landesarchiv Baden-Württemberg)
➥ Alphabetisch sortiertes Verzeichnis auf www.kloester-bw.de Beschreibungen vom Landesarchiv Baden-Württemberg
Ausflüge und Sehenswertes
➥ Wikivoyage – Projekt der Wikimedia ➥ Wikitravel – der freie Reiseführer
Webcams
➥ Webcams in Durach und Umgebung
Nachbargemeinden
➥ angrenzende Städte und Gemeinden (aus Wikipedia)
Teilgemeinden und Ortschaften
Durach hat 27 Gemeindeteile:
Pfarrdörfer: Bodelsberg, Durach, Oberkottern
Dörfer: Bechen, Heberlings, Miesenbach, Rothen, Straßösch, Weidach
Weiler: Bachtel, Bäuerlings, Bubenberg, Dürrenberg, Fahls, Feuerschwenden, Furtenbach, Halde, Hermannsberg, Laufen, Linggen, Linggen
Einöden: Burg, Dorfberg, Felben, Freitags, Heidach, Wenglings
Sagen, Mythen und Geschichten
Gockelerverkauf in Bodelsberg
Wenn Einer von der Landstraße zwischen Kempten und Füßen auf dem Vicinalwege nach dem hochgelegenen, rauhen Bodelsberg kommt, der soll sich wohl hüten, so er mit heiler Haut davon kommen will, durch das Dorf hindurch etwa wie ein Gockel zu »krähen.« Das kommt nun daher. Ein Bodelsberger verkaufte einst einen Gockel, sieben Kreuzer war der Preis. Wie es nun dorten Brauch ist bei einem Verkauf, also gingen sie auch diesmal in’s Wirtshaus, einen »Lingkof« (Kauftrunk) zu halten, wobei sieben Gulden verzehrt wurden. Derweilen sie aber »lingkoften,« blieb der Gockel an einen Tischfuß gebunden. Weil ihm aber das Trinken zu lange währte, fing er ein über das andere Mal überlaut zu krähen an. Darob ergrimmt haben die Lingkofer den Gockel umgebracht und, wie die Sage schalkhaft hinzufügt, seine Federn in die Moosfelder gesteckt, auf dass junge Gockel nachwüchsen.
Quelle: Alexander Schöppner: Sagenbuch der Bayer. Lande 1–3. München 1852–1853, S. 209. Permalink: http://www.zeno.org/nid/20005679141
³ Die historischen Texte habe ich zur besseren Lesbarkeit „sachte“ an die gültige Rechtschreibung angepasst, historisch überholte Begriffe jedoch belassen. Die historischen Postkarten wurden von mir retuschiert, Flecken und Schrift habe ich entfernt und die Karten in Farbe und Kontrast geändert, manche auch digital coloriert.


