Osterzell – Sehenswertes, Geschichte, Sagen, Mythen… Das „etwas andere“ Portal mit Links, Landkarten, historischen Ansichtskarten …
Inhalt
- 📖 ➥ Schwäbisch, Dialekt, Sprache, Sagen …
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Update: 18. August 2026
Allgemeines
➥ Internetauftritt der Stadt / Gemeinde ➥ Wikipediaeintrag ➥ Alemannische Wikipedia ➥ Wikisource: Historische Quellen und Schriften
Historische Lexikoneinträge
Meyers Enzyklop. Lexikon, 1905. http://www.zeno.org/Meyers-1905/A/Osterzell?hl=Osterzell
Karten
➥ Luftlinie-org berechnet die Luftlinienentfernung sowie die Straßenentfernung zwischen zwei Orten und stellt beide auf der Landkarte dar. Startort ist Osterzell, den Zielort müssen Sie noch wählen. Voreingetragen ist ➥ Bisoro in Burundi [cbxgooglemap width=“100%“ height=“300″ zoom=“13″ scrollwheel=“1″ showinfo=“0″ infow_open=“1″ maptype=“roadmap“ lat=“47.878889″ lng=“10.744167″] Karte eingebunden aus OpenStreetMap – Veröffentlicht unter ODbL
Karten
Links oben in der Karte können Sie mit + und – den Maßstab der Darstellung ändern. Durch Festhalten des Mauszeigers lässt sich der Ausschnitt verschieben.
Karte eingebunden aus OpenStreetMap – Veröffentlicht unter ODbL.
➥ Luftlinie-org berechnet die Luftlinienentfernung
sowie die Straßenentfernung zwischen zwei Orten und stellt beide auf der Landkarte dar.
Fotos & Abbildungen
➥ Bildersammlung auf Wikimedia-Commons ➥ Abbildungen auf Tumblr ➥ Infos und Fotos auf Pinterest ➥ Filme in der ARD-Retro-Mediathek (Filmbeiträge der 60er-Jahre)
Kunst, Kultur und Brauchtum
➥ Kultur und Sehenswürdigkeiten (Wikipedia) ➥ Abbildungen auf ‚Bildindex‘ ➥ Bilder auf ‚Google-Art‘ ➥ Osterzell auf ‚Zeno-Org‘ ➥ Suchfunktion nutzen für Osterzell auf leo-bw.de (Karten, Archivmaterialien und Luftaufnahmen vom Landesarchiv Baden-Württemberg) ➥ Alphabetisch sortiertes Verzeichnis auf www.kloester-bw.de Beschreibungen vom Landesarchiv Baden-Württemberg
Geschichte
Osterzell wurde bekannt durch die Verhaftung des bayrischen Hiasls. Hiasl (abgeleitet vom Vornamen Matthias) Klostermayer war Wildschütz und Räuberhauptmann. Er wurde am 14. Januar 1771 von einer militärischen Truppe des Schwäbischen Kreises unter Premierleutnant Josef Schedel im Gasthof Post in Osterzell nach einem Feuergefecht festgenommen und später in Dillingen an der Donau spektakulär hingerichtet: erdrosselt, anschließend zertrümmert, geköpft und gevierteilt.
Eine Lebensgeschichte des Bayerischen Hiasl aus dem Jahr 1857 habe ich transkribiert und hier zum Nachlesen bereitgestellt:
➥ https://oberschwabenschau.info/landkreise-und-orte-in-oberschwaben/oal-kreis-ostallgaeu/osterzell/der-bayerische-hiasl/
Ausflüge und Sehenswertes
➥ Wikivoyage – Projekt der Wikimedia ➥ Wikitravel – der freie Reiseführer
Webcams
➥ Webcams in Osterzell und Umgebung
Nachbargemeinden
➥ angrenzende Städte und Gemeinden (aus Wikipedia)
Teilgemeinden und Ortschaften
➥ Ortschaften und Wohnplätze von Osterzell (aus Wikipedia)
Sagen, Mythen und Geschichten
Der Schindelnklieber in den Meltern
Zwischen Kaufbeuren und Schongau liegt ein herrlicher Wald, »die Meltern,« der sich zu beiden Seiten der Geltnach hinzieht, deren enges Tal das »kalte Tal« genannt wird. Da hört man in stillen, finstern Nächten in entfernter Waldeinsamkeit ein Geräusche, wie wenn Jemand aus Scheitholz Dachschindeln klöbe: es ist der »Schindelnklieber in den Meltern,« wie er ringsum in der Gegend genannt wird. – In dem nahen Dorfe Stöttwang wohnte einstmals ein begüterter Bauer, der nicht zufrieden mit dem Segen, welchen ihm Gott schenkte, recht wucherig that und allabendlich mit seinem Knechte in die Meltern hinausging, um Holz zu stehlen, das er dann daheim klob und an die armen Nachbarn verkaufte. Da ging einmal Sattlers Jakob um die Mitternachtsstunde von Osterzell, wo er auf der Stöhr arbeitete, nach Hause. Er mochte vielleicht, weil er dem Kornbranntwein kräftig zugesprochen, etwas unterm Hut haben; da erwachte das Courage in ihm und er rief einmal um’s andermal in das Gehölze: »Schindelnklieber komm heraus!« – Was geschieht? Er geht lustig seiner Wege, da sieht er mit einem Mal einen großen, schwarzen Hund über dem Wege liegen, dessen feuriges Auge ihn so erschrecklich anblitzte, dass es ihm eiskalt über den Rücken lief. Er bog vom Wege ab in das Gehölze, verirrte sich aber, da ihm immer die funkelnden Augen des schwarzen Hundes vorleuchteten, so sehr, dass er erst nach ausgestandenen Todesschrecken gegen die Morgendämmerung, ganz nüchtern geworden, daheim ankam.
Quelle: Alexander Schöppner: Sagenbuch der Bayer. Lande 1–3. München 1852–1853, S. 37-38. Permalink: http://www.zeno.org/nid/20005672201
Die historischen Texte habe ich zur besseren Lesbarkeit „sachte“ an die gültige Rechtschreibung angepasst, historisch überholte Begriffe jedoch belassen. Die historischen Postkarten wurden von mir retuschiert, Flecken und Schrift habe ich entfernt und die Karten in Farbe und Kontrast geändert, manche auch digital coloriert.


