Oberschwaben – historische Ortsansichten & regionale Sagen

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Altshausen – Sehenswertes, Geschichte, Sagen, Mythen und Volksglaube der Region. Das „etwas andere“ Portal. Links, Landkarten, historische Ansichtskarten, Fotos, Ausflugsziele …

Inhalt

Gliederung

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  • Inhalt
  • Allgemeines
    • Historische Lexikoneinträge
      • Altshausen (Meyer 1905)
      • Alshausen (Pierer 1857)
      • Alshausen (Herder 1854)
    • Karten
    • Karten
  • Fotos & Abbildungen
    • Altshausen auf Ansichtskarten um 1900
  • Kunst, Kultur und Brauchtum
    • Museen in Altshausen
      • Historische Galerie Alte Post Altshausen
  • Geschichte
      • Hermann der Lahme (Hermannus contractus, Hermann von Reichenau)
    • Ausflüge und Sehenswertes
    • Webcams
    • Nachbargemeinden
  • Teilgemeinden und Ortschaften
    • Guggenhausen
      • Burg Königsegg
    • Hirschegg
  • Sagen, Mythen und Geschichten
    • Die drei Schüsse gegen das Kruzifix
    • Die Hölle
    • Vom Ursprung, Anfang, Aufbau und Weyhung der heiligen Kreuz-Kappelen etc. bei Altshausen
    • Am Bräuhausportal in Altshausen steht:
  • Fußnoten
Altshausen: Postkarte um 1900

Altshausen: Postkarte um 1900


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Update: 18. August 2026

Allgemeines

➥ Internetauftritt der Stadt / Gemeinde
➥ Wikipediaeintrag
➥ Alemannische Wikipedia
➥ Wikisource: Historische Quellen und Schriften

Historische Lexikoneinträge

Altshausen (Meyer 1905)

Stadt im württemberg. Donaukreis, Oberamt Saulgau, Knotenpunkt der Staatsbahnlinien Herbertingen-Isny und Altshausen-Pfullendorf, 592 m ü. M., hat eine evangelische und eine kath. Kirche, Schloß, Invalidenhaus und (1900) 2192 Einw. – Altshausen war seit 1264 Sitz des Landkomturs der Deutschordensballei Elsaß und Burgund, der zu den Reichsprälaten gehörte, und kam 1806 an Württemberg.
Quelle: Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 1. Leipzig 1905, S. 395. Permalink: http://www.zeno.org/nid/20006218792

Alshausen (Pierer 1857)

1) sonst Grafschaft der deutschen Ordensballei Elsaß u. Burgund, j. teils zu Württemberg, teils zu Hohenzollern gehörig;
2) Dorf, ehed. Reichsdorf, Runkelrübenzuckerfabrik; 1600 Ew.
Quelle: Pierer’s Universal-Lexikon, Band 1. Altenburg 1857, S. 354. Permalink: http://www.zeno.org/nid/20009342443

Alshausen (Herder 1854)

ehemals Grafschaft der Ballei Elsaß und Burgund des Deutschordens, jetzt größtenteils württembergisch, mit A., Dorf 2000 E., Schloß, königl. Domäne; seit 1838 große Runkelrübenzuckerfabrik.
Quelle: Herders Conversations-Lexikon. Freiburg im Breisgau 1854, Band 1, S. 136-137. Permalink: http://www.zeno.org/nid/20003193454

andere Schreibweise: Alschhausen

Karten

Karte Herzogtum Alamannia

Herzogtum Alamannia um 1000 n.Chr., Ausschnitt aus „Droysen: Allgemeiner Historischer Handatlas“ von 1886

Auf dieser Karte, die das Herzogtum Alamannia um das Jahr 1000 zeigt, findet sich im Zentrum der Ort „Hirzisegga“. Dabei handelt es sich um die Burg Hirschegg bei Altshausen. Konrad von Hirschegg war um das Jahr 1152 Bischof von Augsburg. „Konrad gehörte einer Freien-Familie an (…), die in Hirschegg (Gem. Altshausen, Lkr. Ravensburg) ihren Sitz hatte. Sie stand mit dem Kloster Petershausen (ehemals Diözese Konstanz, heute Stadt Konstanz) in enger Beziehung. Ein Vorfahre, Hermann von Hirschegg d. Ä., erwarb zur Regierungszeit Kaiser Konrads II. (1024-1039) in St. Maurice d’Agaune (Schweiz) einen Arm eines Gefährten des hl. Mauritius und schenkte diese Reliquie dem genannten Kloster. Außerdem übereigneten Hermann und dessen Bruder der Abtei Güter in Almannsweiler und Winnenden, beide in der Nähe von Saulgau gelegen.“ (Quelle)
Die Burg ist abgegangen, wenige Kilometer entfernt steht Schloss Altshausen, der Sitz des Königshauses Württemberg.

Karten

Links oben in der Karte können Sie mit + und – den Maßstab der Darstellung ändern. Durch Festhalten des Mauszeigers lässt sich der Ausschnitt verschieben.

Karte eingebunden aus OpenStreetMap – Veröffentlicht unter ODbL.
➥ Luftlinie-org berechnet die Luftlinienentfernung
sowie die Straßenentfernung zwischen zwei Orten und stellt beide auf der Landkarte dar.

Fotos & Abbildungen

➥ Bildersammlung auf Wikimedia-Commons
➥ Abbildungen auf Tumblr
➥ Infos und Fotos auf Pinterest
➥ Filme in der ARD-Retro-Mediathek (Filmbeiträge der 60er-Jahre)

Altshausen auf Ansichtskarten um 1900

Ein Klick ins Bild zeigt die vergrößerte Darstellung und startet den Slideshow-Browser mit Titel und Jahr des Poststempels. Mit dem Pfeil in der rechten und linken Bildmitte können Sie vor- und zurückblättern. Die Karten wurden von mir digital „aufgehübscht“, farbkorrigiert und von Schmutz und Beschriftung befreit.
Viel Spaß bei der Zeitreise!

Altshausen_Kreuzkapelle_Marienkapelle_Felle_800
Altshausen_Invalidenhaus_St_Joseph_800
Altshausen_Invalidenhaus_St_Joseph_1911_800
Altshausen_Echtphotokarte_1916_800
Altshausen_Schlosshof_mit_Kirche_1910_800
Altshausen_Bahnhof_um_1900_800
Schlosshof_Altshausen_Arthur_von_der_Trappen_Unser_Land_1925_800
Gruss_aus_Altshausen_Sehenswuerdigkeiten_Ed_Friedmann_1903_800
Burg_Koenigsegg_Guggenhausen_800
[Zeige eine Slideshow]

Kunst, Kultur und Brauchtum

➥ Kultur und Sehenswürdigkeiten (Wikipedia)
➥ Abbildungen auf ‚Bildindex‘
➥ Bilder auf ‚Google-Art‘
➥ Altshausen auf ‚Zeno-Org‘
➥ Suchfunktion nutzen für Altshausen auf leo-bw.de
(Karten, Archivmaterialien und Luftaufnahmen vom Landesarchiv Baden-Württemberg)
➥ Alphabetisch sortiertes Verzeichnis auf www.kloester-bw.de
Beschreibungen vom Landesarchiv Baden-Württemberg

Museen in Altshausen

Historische Galerie Alte Post Altshausen

Die Historische Galerie in der Alten Post Altshausen bietet einen faszinierenden Einblick in die Geschichte des Deutschen Ordens und der württembergischen Könige, die über Jahrhunderte das Schloss Altshausen und die Region prägten. Interaktive Medien, ein Zeitstrahl und thematische Ausstellungsinseln machen die Galerie zu einem lebendigen Ort der Heimatgeschichte, der ohne Führung erkundet werden kann

Hindenburgstraße 2
88361 Altshausen
franz.rimmele@ingenhart.de
https://www.geschichtsverein-altshausen.net

Geschichte

Ortsbeschreibung von Merian: ➥ https://de.wikisource.org/wiki/Topographia_Sueviae:_Altshausen

Hermann der Lahme (Hermannus contractus, Hermann von Reichenau)

deutscher Geschichtschreiber, Sohn des schwäbischen Grafen Wolverad von Altshausen, geb. 1013, gest. 24. Sept. 1054, seit 1020 im Kloster Reichenau erzogen und später Mönch daselbst, war von Jugend auf an den Beinen gelähmt und konnte kaum verständlich sprechen, erwarb sich aber eine erstaunliche Gelehrsamkeit und zog viele Schüler nach Reichenau, die ihn sehr verehrten. Sein wichtigstes Werk ist das »Chronicon ab urbe condita ad annum 1054« (…) mit der Fortsetzung (bis 1066) seines Schülers Bertold (der auch ein mit vieler Wärme geschriebenes Lebensbild seines geliebten Lehrers hinzufügte), wegen seiner chronologischen Genauigkeit hochgeschätzt und im Mittelalter vielbenutzt, für die Jahre 1040–54 eine Quelle ersten Ranges. (…). Eine andre H. zugeschriebene, verloren gegangene Schrift über die Taten Konrads II. und Heinrichs III. ist wahrscheinlich nur von ihm verbessert, aber Wipos (…) Werk. Sein dichterisches Talent bewies H. in dem an Nonnen gerichteten Lehrgedicht »De octo vitiis principalibus« (…). Auch die Kirchengesänge: »Salve regina«, »Alma redemptoris« und »Veni sancte Spiritus« werden ihm zugeschrieben. Über Mathematik und Astronomie sind Werke von H. erhalten.
Quelle: Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 9. Leipzig 1907, S. 215-216. Permalink: http://www.zeno.org/nid/20006765572

Ausflüge und Sehenswertes

➥ Wikivoyage – Projekt der Wikimedia
➥ Wikitravel – der freie Reiseführer

Webcams

➥ Webcams in Altshausen und Umgebung

Nachbargemeinden

➥ angrenzende Städte und Gemeinden (aus Wikipedia)

Teilgemeinden und Ortschaften

➥ Ortschaften und Wohnplätze von Altshausen (aus Wikipedia)

Guggenhausen

Burg Königsegg

Die Burg Königsegg ist die Ruine einer Burg im heutigen Ortsteil Königsegg der Gemeinde Guggenhausen im Landkreis Ravensburg in Baden-Württemberg. Guggenhausen ist Teil der Verwaltungsgemeinschaft Altshausen. Die Burg wurde von den Herren von Königsegg, einem Zweig der Herren von Fronhofen, als Stammsitz erbaut und 1251 erwähnt. Sie war bis 1850 Teil der Gemeinde Hoßkirch. Im 16. bis ins 17. Jahrhundert wurde die Burg umgebaut und ab Mitte des 17. Jahrhunderts von ihren Besitzern nicht mehr bewohnt. Von der ehemaligen Burganlage sind noch drei Bauten erhalten. Die Herren von Königsegg kamen im 14. Jahrhundert in den Besitz des ganzen Ortes und erwarbe im Laufe der Zeit größere Gebiete in der Umgebung, bei Aulendorf sowie zwischen Oberstaufen und Immenstadt. Sie verlegten ihre Residenz Mitte des 17. Jahrhunderts nach Königseggwald.1

Burg Königsegg in Guggenhausen. Aquarell um 1875, anonym

Burg Königsegg in Guggenhausen. Aquarell um 1875, anonym

Hirschegg

Hirzisegga ist die abgegangene Burg beim Weiler Hirschegg – ein Ortsteil von Altshausen. 

Es gibt zahlreiche Beziehungen und Verknüpfungen in Oberschwaben. Auf der Karte des Herzogtums Alemannia aus dem Jahr 1000 liegt im Zentrum einsam ein Örtchen, das wohl für die Ersteller der Karte ungemein wichtig gewesen sein muss: „Hirzisegga“. Der Ort liegt etwa auf halber Strecke zwischen Marhtala (Marchthal) und Constantia (Konstanz). Die Herren von Hirzisegga waren um das Jahr 1000 ein einflussreiches Geschlecht zwischen Augsburg und Konstanz.

Karte Herzogtum Alamannia

Herzogtum Alamannia um 1000

Sagen, Mythen und Geschichten

Sagen und Mythen

Die drei Schüsse gegen das Kruzifix

In Altshausen im Oberland spielten einst zwei Männer im Wirtshaus. Der eine sagte dazu: „Ich spiele in Gottes Namen“, der andere: „Und ich in Teufels Namen“. Der zweite gewann in einem fort; der erste dagegen verlor eben so regelmäßig. Da verlor er endlich die Geduld, nahm sein Gewehr, ging hinaus und schoss auf das Kruzifix am Eingang des Orts. Zweimal verfehlte er es, der dritte Schuss traf. Zugleich aber versank er in die Erde bis an den Hals. Und niemand vermochte ihn herauszuziehen. Schließlich holte man einen frommen Pfarrer; der vermochte ihn endlich freizumachen. Darauf ging er nach Haus und schnitt sich aus Verzweiflung den Hals ab. Aber das Loch, in das der Schütze eingesunken war, ist geblieben. Und so oft man es auch zuschütten wollte, die Erde senkte sich immer wieder bis zur Tiefe von anderthalb Schuh. —

Etwas anders wird die Sage von den drei Schüssen aus dem Gnadental in Hohenzollern erzählt. Dort ließ sich ein Edelknabe vom grünen Jäger um die drei Schüsse gegen das Kruzifix eine Braut aus dem Zollernhause versprechen, um die er bis dahin vergeblich geworben hatte. Der dritte Pfeil aber drang dem Schützen ins eigene Herz.
Rudolf Kapff: Schwäbische Sagen, Jena 1926 (Deutscher Sagenschatz) Link: https://books.google.com/books?id=T7xZAAAAMAAJ, S.115

Die Hölle

Die Hölle ist eine unterirdische Welt, mit Berg und Tal, Äckern und Wiesen, Seen und Teichen, mit Häusern und Hausrat. Denn in der Hölle gibt es einen Backofen, eine Küche, Kessel und Häfen; der Teufel hat eine Stube, ja er muss sogar einen Stadel haben, wozu hätte er einen »Mähnebuben«? Ja, mit Gunst zu sagen, hat er sogar einen Abtritt, der ist vor dem Höllentor, und man sagt etwas, das der Teufel hier mit losen Mäulern tue. Wie man’s an der Stubentür nicht selten bildlich dargestellt findet, führt eine breite Straße der Hölle zu, Fiedler und Schwebelpfeiffer voraus, hintendrein hüpft Paar und Paar nach dem Spruch des Kapuziners: »D‘ Schuh rab, der Höll‘ zu!« Denn barfuß tanzt man dem Teufel zu, nach dem Liedlein: »Zum Zipfel, zum Zapfel, zum Hennenloch nein, Alles muss versoffen sein, Strümpf und Schuh, lauft dem Teufel barfuß zu!«

Es gibt aber auch noch Nebenwege in die Hölle. Zum Exempel bei Altshausen, wo ein Schütze in die Erde versunken, in den tiefen »Gumpen« der Donau, in allerlei Weihern und Brunnen, wie im Mummelsee. Traktiert der Teufel seine Untertanen auch mit der »Schürgabel«, so ist es doch zu Zeiten gar lustig in der Hölle, denn nach dem Volkswitz »kommen alle schönen Mädchen in die Hölle« und laufen ihnen die Buben halt nach. Der Teufel ist gewissermaßen ein Gentleman, denn es gibt Kerls, die er um keinen Preis in seine Sippe aufnimmt – die dem Teufel zu schlecht sind. Man hält den Teufel für dumm, ja man sagt sogar, der und der ist dümmer als des Teufels Ranzen am letzten Teil! Nicht minder ist er sehr unflätig, und es soll von vielen garstigen Verrichtungen, die ihm zugeschrieben werden, gesagt sein, dass er die verdammten Seelen da hineinfahren lasse, wo die neunmalneunundneunzig Schneiderlein dem Bock entfahren.

Der Teufel hat bloß Mutter und Nahne (=Großmutter), denn er gehört einem »ledigen Pack«. Die Alte muss keine Schönheit sein, weil man beim Anblicke eines hässlichen Weibes zu sagen pflegt: »Die ist wüster als des Teufels sein‘ Nahne!« Weiters möge vermeldet werden, dass der Satan ein guter Läufer ist, wenigstens sagt man wohl nicht umsonst von einem ausgezeichneten Läufer: »Der lauft dem Teufel ein Ohr weg.« Der Beine halber hält man ihn nicht für so geschickt, dem menschlichen Fuß ähnliches zu leisten, weshalb man von sehr unwahrscheinlichen Ereignissen sagt: »Und wenn der Teufel auf Stelzen käm!«
Quelle: Anton Birlinger/ M. R. Buck: Sagen, Märchen und Aberglauben. Freiburg im Breisgau 1861, S. 262-263, Permalink: http://www.zeno.org/nid/2000456670X

Vom Ursprung, Anfang, Aufbau und Weyhung der heiligen Kreuz-Kappelen etc. bei Altshausen

Nach der Gnadenreichen Geburt Jesu Christi des Sohns Gottes, und Seligmachers der ganzen Welt, im 1617 Jahr, ist geschehen, dass Wunder-Zeichen, welches noch manniglich hierum bekannt und sehr wohlbewusst ist, nämlich, da ein sehr gottloser Mensch in dieser Nachbarschaft bewohnt gewesen, welcher aus Eingeben des Teufels und Rat der Schwarz-Künstlerischen Schützen (um verbotene Kunst im Schüssen zu erlangen, täglich 3 gewisse Schüsse zu haben.) Sich soweit hat Verführen lassen, das er 3 Samstage Abends unterm Geläut aller Glocken, für die Christ Gläubige Seelen im Fegefeuer, allhier nach dem Bildnis Christi am Kreuz geschossen, zwar am ersten, und andern Samstag das Bild gefählet (verfehlt), aber am 3ten Samstag zwo Kugeln mit solchem teuflischen Vorsatz geladen, da er das Bildnis verletzen wollte, wann gleich Christus der Sohn Gottes selbst leb- und wahrhaft da hängen sollte! Also zielte er nach dem Herzen, Schoß, und traf mit den zwo Kugeln das Bildnis Christi am Kreuz, unter der Seiten-Wunden: Welche Schusswunde sich gleich Fleisch- und Blut-Farb zeigte, und der böse Mensch alsbald mit beiden Füssen in die Erde gesunken, seine verfluchten Fußtritte den Menschen zur Warnung und Gedächtnis verlassen. Welches alles vorin, und nach dem groß, und lang geführten Krieg; darin sonst alles im Römischen Reich verwüstet worden, unverletzt bis auf den heutigen Tag, nicht ohne Wunder geblieben. – Dessen allem zur Kundschaft, wahrem Zeugnis und ewiger Bekräftigung hat im 1660. Jahr Albrecht von Berndorf etc. diese heilig Kreuz-Kapelle ganz neu erbaut. (Rechtschreibung zur besseren Lesbarkeit angepasst).
Quelle: Anton Birlinger/ M. R. Buck: Sagen, Märchen und Aberglauben. Freiburg im Breisgau 1861, S. 424-425. Permalink: http://www.zeno.org/nid/20004569709

Am Bräuhausportal in Altshausen steht:

»Wer Frid nit halt – Der Hand verfalt.«
Quelle: Birlinger, Anton: Märchen und Sagen, Sitten und Gebräuche Link: http://www.zeno.org/Literatur/M/Birlinger,+Anton/Märchen+und+Sagen/Sitten+und+Gebräuche/Sitten+und+Gebräuche/Anmerkungen?hl=altshausen

Fußnoten

1 Zusammenfassung aus Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Guggenhausen und https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Königsegg

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Die zitierten, historischen Texte des 19.Jahrhunderts habe ich aus freien Quellen und/oder Fraktur- und Kurrentschrift in heutige Normschrift transkribiert, dabei in Rechtschreibung, Satzbau und Grammatik angepasst und ergänzt,  die historischen Ansichtskarten sind retuschiert und farblich "aufgehübscht", teilweise coloriert.

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Copyright der dargestellten historischen Ansichtskarten
Ein Werk wie ein Foto, eine Grafik oder ein Kunstwerk ist bis 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers urheberrechtlich geschützt. Auf einigen der eingestellten historischen Ansichten ist kein Urheber vermerkt. Ich habe nur solche Karten der Jahrhundertwende 1900 verwendet, bei denen nach menschlichem Ermessen der Urheber bereits vor mehr als 70 Jahren verstorben ist. Sollte bei eingestellten Abbildungen, für die ich trotz meiner Recherchen keine Rechteinhaber ausfindig machen konnte noch solche existieren, bitte ich diese nachträglich um Erlaubnis und um eine Mitteilung. Ich werde dann die Werke zeitnah entfernen oder auf Wunsch mit einem entsprechenden Copyrightvermerk versehen. Ich verfolge keine kommerziellen Interessen. Die eingeblendete Werbung dient lediglich der (teilweisen) Deckung der Unkosten. Es geht mir einzig darum, diese interessanten Zeitdokumente der Nachwelt zu zeigen und zu erhalten. Und das dürfte auch im Sinne der Urheber sein!

Die Retusche der Ansichtskarten war SEHR zeitaufwändig und setzt Fachwissen voraus. Dasselbe gilt für die Recherche,  Transkription und Überarbeitung der Texte und Bilder aus historischen Quellen und Frakturschrift. Die Umarbeitung ergibt für die hier eingestellten Ansichtskarten und Texte ein neues Copyright, da es sich nicht mehr um die ursprünglich gemeinfreien Werke handelt. Es steht Ihnen frei, nach den historischen Abbildungen zu forschen und diese zu verwenden. Dass jemand ohne mein Einverständnis aus meiner Arbeit Kapital schlägt, werde ich nicht akzeptieren.

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