Oberschwaben – historische Ortsansichten & regionale Sagen

  • Kreise, Städte, Orte
    • AIC – Kreis Aichach-Friedberg
      • Ortsliste
    • BC – Kreis Biberach
      • Ortsliste
    • BL – Zollernalbkreis
      • Ortsliste
    • DLG – Kreis Dillingen
      • Ortsliste
    • FN – Bodenseekreis
      • Ortsliste
    • KN – Kreis Konstanz
      • Ortsliste
    • LI – Kreis Lindau
      • Ortsliste
    • MN – Kreis Unterallgäu
      • Ortsliste
    • OA – Kreis Oberallgäu
      • Ortsliste
    • OAL – Kreis Ostallgäu
      • Ortsliste
    • RT – Kreis Reutlingen
      • Ortsliste
    • RV – Kreis Ravensburg
      • Ortsliste
    • SIG – Kreis Sigmaringen
      • Ortsliste
    • TUT – Kreis Tuttlingen
      • Ortsliste
    • UL – Alb-Donau-Kreis
      • Ortsliste
    • VS – Schwarzwald-Baar-Kreis
      • Ortsliste
    • |AT – Reutte
      • Ortsliste
      • |AT – Vorarlberg
        • Ortsliste
        • |CH – Kanton Aargau
          • Ortsliste
        • | CH – Kanton Appenzell Innerrhoden
          • Ortsliste
        • |CH – Kanton Sankt Gallen
          • Ortsliste
        • |CH – Kanton Thurgau
          • Ortsliste
  • Schwäbisch
    • Dialekt & Sprache
      • Schwäbische Paradoxa
      • Schwäbische Literatur
      • Schwabenwitze
      • Schwäbisch bruddla
      • Schwabenrock & Kabarett
  • Schwaben
    • Nachrichten aus Schwaben
    • Sagen & Mythen
    • Schwäbische Sagen & Märchen
  • Geschichte
    • Prähistorische Siedlungen
    • Keltenstadt Pyrene – Heuneburg
    • Römer & Limes
    • Mittelalter
      • Campus Galli
      • Freie Reichsstädte
      • Bauernkrieg
      • Der Bauernkrieg in Oberschwaben
      • Burgen, Schlösser, Ruinen, Festungen
    • 19.Jahrhundert
      • Schwabenkinder
    • 20.Jahrhundert
      • Nationalsozialismus in Oberschwaben
    • Geschichtliche Museen
  • Sehenswertes
    • Kunst in Oberschwaben
      • Galerien
      • Kunst Festivals & Events
      • Kunst_Mittelalter
      • Kulturgeschichtliche Museen
      • Kunstmuseen
      • Kunstvereine & Künstlergruppen
      • Kunstwege
      • Oberschwäbische Barockstraße
    • Themenstraßen + Wege
      • Bodensee-Radwanderweg
      • Oberschwäbische Barockstraße
      • Thermalbäder in Oberschwaben und Umgebung
      • Donau-Radwanderweg
      • Jakobswege durch Oberschwaben
      • Kunstwege
    • Flora & Fauna
      • Tier- und Wildparks
      • Viehscheid im Herbst
    • Landschaften
      • Alpen-Gletscher
  • Info
    • Oberschwaben – Orte mit Geschichte(n)
    • Über diese Website
    • Cookie-Richtlinie (EU)
    • Impressum
    • Datenschutzerklaerung

Tiroler „Schwabenkinder“

Seit dem 16.Jahrhundert, besonders im 19.Jahrhundert und bis in den Beginn des 20.Jahrhunderts wurden Kinder armer Familien aus Tirol an Bauern in Oberschwaben „vermietet“. Hütekindermärkte gab es in➥ Ravensburg, ➥Friedrichshafen, ➥Kempten und bei Bedarf in ➥Wangen, ➥Weingarten, ➥Tettnang und ➥Bad Waldsee. Es wird geschätzt, dass damals jährlich fünf- bis sechstausend Kinder auf Höfen in Oberschwaben als Hütejungen, Mägde oder als Knechte arbeiteten. Die Kindermärkte wurden 1915 abgeschafft, weil nun die Kinder Zuhause als Ersatz für die im Ersten Weltkrieg einberufenen Soldaten als Arbeitskraft benötigt wurden. Das „Schwabengehen“ nahm jedoch erst 1921 rapide ab, nachdem in Württemberg die Schulpflicht für ausländische Kinder eingeführt worden war.

Siehe auch:➥ Schwabenkinder

Das Bauernhausmuseum in➥ Wolfegg zeigt eine Dauerausstellung zu den Hütekindern.

Über das Schicksal der „➥Schwabenkinder“ berichtet Arthur Achleitner 1895 in der „Gartenlaube“ wie folgt:


„Was die „Sachsengängerei“ von erwachsenen ländlichen Arbeitern aus dem Osten im deutschen Norden ist, das ist im Süden die Entsendung von halbwüchsigen Kindern aus Tirol und Vorarlberg nach den deutschen Uferstaaten am Bodensee. „Schwabenkinder“ werden die Kinder armer Leute im Vintschgau, Oberinntal und den Seitentälern Paznaun und Stanzertal genannt, welche alljährlich im Frühling ins sogenannte Schwabenland wandern, um sich dort als Viehhirten, als Kindser (d.h. zur Beaufsichtigung ganz kleiner Bauernkinder) und als Arbeiter für kleinere Feldarbeit zu verdingen. Die „Gartenlaube“ hat vor Jahren die Übelstände geschildert, welche diesem Brauche damals noch anhafteten, als noch „Werber“ diese Kinder aus den Heimattälern fortlockten und der Marsch über die noch verschneite Höhe des Arlbergpasses sie der Unbill von Föhn und Frühlingsstürmen aussetzte.

Die jungen Saison-Auswanderer erhielten in früheren Zeiten dort, wo sie in Stelle traten, Kost und Kleider und in besonders günstigen Fällen brachten sie im Spätherbst wohl auch einige Täler in die tirolische Heimat zurück. Besorgte Eltern, denen die Kinder an der Suppenschüssel eine zu große Last gewesen waren, begleiteten die Schwabenkinder wohl bis an den Bodensee; meist aber verbot die heimische Armut selbst die Reisespesen dieses Geleits und die Kinderzüge wurden dann von den „Werbern“ oder nur von den älteren der Schar ins Schwabenland geführt.

Das Vermieten ('Versteigerung') der Tiroler „Schwabenkinder“ in Ravensburg. Nach dem Leben gezeichnet von E. Klein in: Die Gartenlaube, 1895

Das Vermieten (‚Versteigerung‘) der Tiroler „Schwabenkinder“ in Ravensburg. Nach dem Leben gezeichnet von E. Klein in: Die Gartenlaube, 1895

Der Brauch der Kinderentsendung aus Westtirol ins südliche Deutschland ist im Laufe der Zeit so allgemein geworden, dass die Behörden der Angelegenheit ihre Aufmerksamkeit widmen mussten. Zu verbieten war indes die Kinderverleihung nicht; denn in den meisten Fällen zwangen geradezu die ärmlichen Verhältnisse der Heimat zu diesem Mittel der Entlastung und des Nebenerwerbs. Der Name „Schwabenkind“ ist in Tirol gleichbedeutend mit bitterer Armut geworden und wenn ein Beamter oder Geistlicher dort sagt, es war ein „Schwabenkind“, so ist damit eine freudlose, an Entbehrungen aller Art reiche Jugendzeit zur Genüge gekennzeichnet.

Mehr gezwungen als freiwillig bestimmte dann der Landesschulrat von Tirol im Verordnungswege, dass die armen Kinder der Täler Vintschgau, Paznaun und Stanz offiziell vom 19. März bis 1. November vom Schulbesuch befreit werden unter der Bedingung, dass diese Schwabenkinder nach vollendetem vierzehnten Lebensjahr noch zwei Jahre die Feiertagsschule besuchen, welche in Tirol an allen Sonntagen von Allerheiligen bis Georgi abgehalten wird. Mit dieser Verordnung ist in Tirol der uralte Brauch der Kinderentsendung gewissermaßen behördlich sanktioniert worden, aber „drüben im Schwabenland“ blieben die Kinder schutzlos und in manchen Fällen der Willkür schwäbischer Bauern überantwortet.

Seit einigen Jahren ist aber auch hierin ein Wandel zum Besseren geschaffen worden durch Gründung eines Vereines, welcher sich des geistigen und leiblichen Wohles dieser jugendlichen Arbeiter annimmt. Kaplan V. Schöpf in Schnann rief diesen Verein ins Leben und der tirolische Landtag beschloss sofort, ihn durch einen ansehnlichen Jahresbeitrag zu unterstützen und der Bischof von Brixen nahm ihn unter sein Protektorat, wodurch dem Verein manche Zuwendung zu teil ward.

Eine gründliche Regelung hat durch diesen Verein die ganze Reiseveranstaltung der Schwabenkinder erfahren. Durch das Entstehen der Arlbergbahn wurde die Möglichkeit gegeben, diese Ausfahrt weit bequemer denn früher zu gestalten. In der Gegenwart sammeln sich die Kinder aus den genannten Tälern im Marktflecken Landeck, wo sie vom „Vereinskaplan“, einem dafür bestellten Geistlichen und einem Lehrer in Empfang genommen, gestärkt und dann auf die Eisenbahn gebracht werden.

Das Bergblut der jungen Tiroler verleugnet sich auch bei dieser Abschiedsszene nicht; die Buben, die kurz vorher noch Tränen am Mutterhalse vergossen, jodeln und juchzen, als gingen sie wunder was für einem Freudenleben entgegen. Das ist ein Hüteschwenken und Jubilieren und Liedersingen aus junger Brust, dass der Belauscher solcher origineller Szenen leicht auf den Gedanken kommen könnte, es handle sich um eine Art Abreise in die – Ferienkolonie nach städtischen Begriffen. Wenn freilich Eltern ihre Kinder bis zum Eisenbahnzug begleiten und das Abfahrtssignal ertönt, dann gibt es neue Tränen und manches tiefer veranlagte Kind fährt angstvoll der Schwabenwelt entgegen. Fröhliche Jauchzer aber übertönen die Seufzer, mag sich das kleine Mädchen dort in der Ecke und hier der pausbäckige Knirps nur ausweinen – jenseit des Arlberges lachen auch sie und strampeln mit den Füßen vor Freude, dass ihrer in Bregenz ein reichliches Abendessen harrt.

So laut es hergeht in den Eisenbahnwagen, in welchen oft an 70 und noch mehr Kinder untergebracht sind, so still wird es, wenn der Zug in den 10 Kilometer langen Arlbergtunnel einfährt. Die Neulinge kreischen im ersten Schrecken über den plötzlichen Eintritt dunkler Nacht auf und rücken ängstlich zusammen. Kaum aber umfängt helles Tageslicht wieder den rollenden Zug, da jubeln sie wieder, die kleinen Reisenden und drücken die Näschen platt an den Wagenfenstern.

Ob diese Wanderkinder des Gefühles der zeitlichen Exilierung aus Armut sich bewusst sind? Ein Gewährsmann, der Gelegenheit hatte, mit vielen dieser Kinder in nähere Berührung zu treten, versichert, dass dieses Bewusstsein nur in seltenen Fällen vorhanden ist. Die meisten Kinder sind arm geboren und in Armut auferzogen; sie wissen es nicht anders, als dass sie wie die anderen Kinder auch zum Entbehren auf der Welt sind. War der Vater ein Schwabenkind, so muss es das Bübchen auch werden. Und wenn die erste Trennung kommt, so sagen die Eltern: „Was hat ein armer, ja selbst auch ein mittlerer Bauer bei uns denn Gutes? Er muss arbeiten, sich schinden und rackern von früh bis spät und hat nichts als das bisschen schlechte Essen. Im Schwabenlande bekommt Ihr Kinder viel besser zu essen und habt nicht so viel und so streng zu arbeiten als bei uns manches Bauernkind.“

Es kommt übrigens vor, dass der Wandertrieb auch Kinder wohlhabender Eltern erfasst, die dann ihre Angehörigen bestürmen, mit den ärmeren Spielkameraden ins Schwabenland ziehen zu dürfen. Meist sind aber diese Kinder wohlhabender Eltern bloß reiselustig und wenn es in der Fremde an die Arbeit gehen soll, hat die Lust ein Ende. Wenn die Neugierde befriedigt und die erste Expedition glücklich verwunden ist, geht ein „besseres“, d.h. nicht armes Kind sicher nicht wieder als „Schwabenkind“ aus der Heimat.

Bündner Schwabenkinder (mit Hut) in Arnach 1907

Bündner Schwabenkinder (mit Hut) in Arnach 1907 (Quelle: ➥https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Schwabenkinder)

In Bregenz hat der erste Teil der gemeinsamen Fahrt sein Ende. Hungrig, wie die Kinder sind, werden sie zunächst in einer Restauration untergebracht. Für die Atzung (=Nahrung) und ein Gläschen Wein an die Kleinen sorgt meist die Bregenzer Privatwohltätigkeit und falls die Spenden in einem Jahre nicht zur Deckung der Kosten ausreichen sollten, kommt die Vereinskasse dafür auf. Nach Beendigung des schlichten Mahles wird die Fahrt nach Ravensburg fortgesetzt.

Am Tage nach der Ankunft der Tiroler Kinder wird auf einer der Hauptstraßen der Stadt gewissermaßen Truppenschau abgehalten. Die Kinder sind wie die Orgelpfeifen aufgestellt, haben ihren Schnerfer (Rucksack) auf dem Rücken oder ein Bündel in der Hand und stützen sich aus den kleinen Bergstecken, der an ihre alpine Heimat erinnert. Zu diesem „Kindermarkt“ finden sich nun die Bauern in großer Anzahl ein und beginnen unter Besichtigung der Kinder und Einschätzung ihrer körperlichen Leistungsfähigkeit den Handel. Es beginnt ein lebhaftes Feilschen um den Sommerlohn und die älteren Kinder mit ihren schwäbischen Erfahrungen aus früheren Jahren nehmen sich tapfer der kleineren Kinder an, was mitunter einen gewaltigen Spektakel hervorruft, denn die Tiroler Buben zeigen „Schneid’“!

Pfarrer R. Schranz in Ischgl (Paznaun) weiß über einen Fall zu erzählen, der sich vor einigen Jahren in Ravensburg zu allgemeiner Heiterkeit abspielte. Unter den Schwabenkindern befand sich ein dreizehnjähriger Tiroler Bub, der im Jahre vorher von seinem schwäbischen Dienstgeber wegen schlechter Kost und übler Behandlung in Unfrieden geschieden und deshalb bei der neuen Verdingung nicht gesonnen war, bei demselben Bauer nochmals Dienst zu nehmen. Der Bub’ wollte aber auch seine Landsgenossen vor Ausbeutung durch jenen Bauer schützen und um diesen „Schinder“ kenntlich zu machen, ersann er ein köstliches Mittel. „Nehmt vom Ringbauern keinen Dienst!“ lautete die Losung und damit auch das kleinste Kind diesen verfemten Bauer erkennen könnte, versprach der Bub, dem Bauer mit Kreide einen Ring auf den Rücken zu zeichnen. Von Mund zu Mund wisperten sich die Tiroler Kinder diese Losung zu und behielten sie prächtig im Gedächtnis.

Als nun der Bauer auf dem „Kindermarkt“ erschien, suchte er sofort nach seinem vorjährigen jugendlichen Arbeiter und fand ihn rasch heraus. Sein Angebot, wieder in Dienst zu gehen, lehnte der kleine Tiroler rundweg ab und bevor der Bauer seine Rede noch geendet, hatte er von dem listigen Buben schon den Ring am Rücken aufgekreidet, ohne das Geringste bemerkt zu haben. Über die Weigerung des Buben geärgert, redete der Bauer den nächsten Buben an. Dieser ging um den verdutzten Schwaben herum, sah den Ring und lehnte ganz entschieden Angebot und Dienst ab. Des Bauern „Höllsakra!“ änderte an der Weigerung nichts. Von Kind zu Kind ging nun der Bauer und nicht ein einziges nahm sein Angebot an; die kleinsten Bübchen, neunjährige Knirpse, drei Käse hoch, besahen sich den gekennzeichneten Bauernrücken und erklärten dann mit Bestimmtheit: „I geah nitta!“ So musste der boykottierte Bauer wirklich unverrichteter Dinge, ohne gemietetes Schwabenkind, grimmig geärgert nach Hause wandern.

E. Klein: Einschiffung in Bregenz, 1895

E. Klein: Einschiffung in Bregenz, in: „Die Gartenlaube“, 1895

Einschiffung in Bregenz.

Nach Tiroler Auffassung – ich schöpfe aus tirolischer Quelle – haben es im großen und ganzen die Kinder bei den Schwaben und Alemannen verhältnismäßig gut bei meist freundlicher Behandlung, reichlicher Kost und angemessener Arbeit. Ausnahmen kommen freilich auch vor; allein es sind auch die tirolischen Kinder nicht gleich gut geartet und Wildlinge tun nirgends gut.

Der Schwabenkinderverein hat indes in seiner neuesten Generalversammlung den Beschluss gefasst, die Lohnfrage durch einen Mandatar zu regeln, um Übervorteilungen zu verhindern. Es gelten danach für die Verdingung der Tiroler Kinder für 1895 nur jene Abmachungen, die durch den Vereinsdelegierten anerkannt und vereinbart werden. Leider gehört nur die Hälfte aller Schwabenkinder, bzw. deren Eltern, dem segensreichen Verein an und wie Pfarrer Schranz schreibt, werden wohl Jahre vergehen müssen, bis der Verein in jenen Kreisen, die es angeht, die gegen ihn bestehenden Vorurteile überwunden haben wird. Wenn die unzähligen Freunde der Tiroler Bergwelt jährlich nur je zehn Pfennig spenden würden, wie segensreich könnte dieser Schwabenkinderverein für seine Schützlinge wirken!

Hütekinder in Oberschwaben Foto von Peter Scherer um 1900

Hütekinder in Oberschwaben Foto von Peter Scherer um 1900 (Quelle: ➥https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Schwabenkinder)

Am Tage Simon und Juda, den alle Schwabenkinder besser als den Kalendertermin, 28. Oktober, kennen, versammeln sich dann die Vereinskinder in Friedrichshafen, wo sie vom Vereinsdelegierten abgeholt und mit ihren Barschätzen, die in Beträgen von 20 bis 50 Mark bestehen, zu Schiff nach Bregenz und dann weiter mit der Bahn nach Landeck geleitet werden. Im letzten Jahre waren es gegen 300 kleinere und größere Burschen, die, von zwei Geistlichen aus St. Anton und Landeck und einem Lehrer aus Zams abgeholt, am 29. Oktober in Friedrichshafen das letzte Kursschiff zur Fahrt nach Bregenz bestiegen. 

Ein dankenswertes Entgegenkommen bekundet diesen armen Tiroler Kindern gegenüber die Generaldirektion der k. k. Staatsbahnen in Wien, indem die ihr unterstehende Arlbergbahn jedes Vereinskind zum Ausnahmspreise von einem Gulden für die Hin- und Rückfahrt zu befördern hat. Nichtvereinskinder müssen die übliche Taxe zahlen. Hübsch ist auch, dass der Bregenzer Bankier den kleinen Kapitalisten die paar Mark um vollen Kurs in österreichische Valuta umwechselt, weshalb der Bregenzer Geldmann in hohem Ansehen bei den tirolischen Knirpsen steht.
Arthur Achleitner in: „Die Gartenlaube“. Mit Abbildungen von E. Klein  1895, Link: ➥https://de.wikisource.org/wiki/Tiroler_“Schwabenkinder“

Suche nach …

➥ Sitemap
Sitemap/Inhalt


➥ Klick zum Inhaltsverzeichnis der Website

Blogroll

  • Schwäbische Vornamen
  • Wasserburg am Bodensee
  • Jakobswege in Oberschwaben
  • Eintrag zu Krauchenwies aktualisiert
  • Neue Überarbeitungen: Gammertingen, Mariaberg, Waldburg… u.v.a.m.
Neue und alte Techniken der Radierung und Edeldruckverfahren.
Techniken der Radierung und Edeldruckverfahren Umschlag
Ein alchemistisches Werkstattbuch für Radierer. Anleitungen & Rezepturen aus 500 Jahren auf 232 Seiten
ISBN 978-3-9821765-0-5
7.Auflage - 36,90 € incl. Versand (D)
➥Wege zum Buch

Meine Webseiten


Banner: Schulbibo.de - Daf/Daz
 
Banner: Oberschwabenschau.info: Land + Sehenswertes - Sagen + Mythen
 
Banner: Techniken der Radierung
 
Banner: Schulen für Bisoro
 
Banner: Linuxmuster
 
Banner: Linuxmuster kiuzhg

Die zitierten, historischen Texte des 19.Jahrhunderts habe ich aus freien Quellen und/oder Fraktur- und Kurrentschrift in heutige Normschrift transkribiert, dabei in Rechtschreibung, Satzbau und Grammatik angepasst und ergänzt,  die historischen Ansichtskarten sind retuschiert und farblich "aufgehübscht", teilweise coloriert.

Für die Webseite, Texte und Abbildungen gilt das Copyright: © CC BY-NC-ND (Namensnennung, Nicht kommerziell, Keine Bearbeitung) edition Wolfgang Autenrieth, Krauchenwies, https://oberschwabenschau.info, 2024


➥ Impressum und AGB

Dies ist eine private Website.
Alle Abbildungen und Texte - sofern nicht aus anderen Quellen eingebunden:
© Wolfgang Autenrieth ➥ Login


Linkhinweise, die mit 🛒 gekennzeichnet sind, verweisen auf das Angebot von Amazon oder anderen Anbietern. Sobald Sie darauf klicken, verlassen Sie meine Seite. Amazon etc. speichern Ihren Zugriff und setzen Cookies. Falls Sie anschließend dort einkaufen, erhalte ich eine (geringe) Provision, die zur Refinanzierung meiner Webseiten beiträgt.
Tipp: Schauen Sie sich dort um - und bestellen anschließend im regionalen Buchhandel. Der zahlt regionale Gewerbesteuer, die Ihrem Ort zu Gute kommt ;-)

Copyright der dargestellten historischen Ansichtskarten
Ein Werk wie ein Foto, eine Grafik oder ein Kunstwerk ist bis 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers urheberrechtlich geschützt. Auf einigen der eingestellten historischen Ansichten ist kein Urheber vermerkt. Ich habe nur solche Karten der Jahrhundertwende 1900 verwendet, bei denen nach menschlichem Ermessen der Urheber bereits vor mehr als 70 Jahren verstorben ist. Sollte bei eingestellten Abbildungen, für die ich trotz meiner Recherchen keine Rechteinhaber ausfindig machen konnte noch solche existieren, bitte ich diese nachträglich um Erlaubnis und um eine Mitteilung. Ich werde dann die Werke zeitnah entfernen oder auf Wunsch mit einem entsprechenden Copyrightvermerk versehen. Ich verfolge keine kommerziellen Interessen. Die eingeblendete Werbung dient lediglich der (teilweisen) Deckung der Unkosten. Es geht mir einzig darum, diese interessanten Zeitdokumente der Nachwelt zu zeigen und zu erhalten. Und das dürfte auch im Sinne der Urheber sein!

Die Retusche der Ansichtskarten war SEHR zeitaufwändig und setzt Fachwissen voraus. Dasselbe gilt für die Recherche,  Transkription und Überarbeitung der Texte und Bilder aus historischen Quellen und Frakturschrift. Die Umarbeitung ergibt für die hier eingestellten Ansichtskarten und Texte ein neues Copyright, da es sich nicht mehr um die ursprünglich gemeinfreien Werke handelt. Es steht Ihnen frei, nach den historischen Abbildungen zu forschen und diese zu verwenden. Dass jemand ohne mein Einverständnis aus meiner Arbeit Kapital schlägt, werde ich nicht akzeptieren.

CyberChimps WordPress Themes

©Wolfgang Autenrieth, Krauchenwies, 2025
Cookie-Zustimmung verwalten
Wir verwenden Technologien wie Cookies, um Geräteinformationen zu speichern und/oder darauf zuzugreifen. Wir tun dies, um das Browsing-Erlebnis zu verbessern und um (nicht) personalisierte Werbung anzuzeigen. Wenn du nicht zustimmst oder die Zustimmung widerrufst, kann dies bestimmte Merkmale und Funktionen beeinträchtigen.
Funktional Immer aktiv
Die technische Speicherung oder der Zugang ist unbedingt erforderlich für den rechtmäßigen Zweck, die Nutzung eines bestimmten Dienstes zu ermöglichen, der vom Teilnehmer oder Nutzer ausdrücklich gewünscht wird, oder für den alleinigen Zweck, die Übertragung einer Nachricht über ein elektronisches Kommunikationsnetz durchzuführen.
Vorlieben
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist für den rechtmäßigen Zweck der Speicherung von Präferenzen erforderlich, die nicht vom Abonnenten oder Benutzer angefordert wurden.
Statistiken
Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu statistischen Zwecken erfolgt. Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu anonymen statistischen Zwecken verwendet wird. Ohne eine Vorladung, die freiwillige Zustimmung deines Internetdienstanbieters oder zusätzliche Aufzeichnungen von Dritten können die zu diesem Zweck gespeicherten oder abgerufenen Informationen allein in der Regel nicht dazu verwendet werden, dich zu identifizieren.
Marketing
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist erforderlich, um Nutzerprofile zu erstellen, um Werbung zu versenden oder um den Nutzer auf einer Website oder über mehrere Websites hinweg zu ähnlichen Marketingzwecken zu verfolgen.
  • Optionen verwalten
  • Dienste verwalten
  • Verwalten von {vendor_count}-Lieferanten
  • Lese mehr über diese Zwecke
Einstellungen ansehen
  • {title}
  • {title}
  • {title}