Bad Saulgau – das etwas andere Portal mit historischen Ansichten, Sagen, Brauchtum, Sehenswertem sowie Informationen zur Geschichte. Hier gibt es nützliche Links, alte und neue (Ansichts-)Karten, Fotos … u.v.a.m.
Teilkapitel / Gliederung dieser Seite
- Allgemeines
- Fotos, Abbildungen & historische Ansichtskarten
- Kunst, Kultur und Brauchtum
- Ausflüge und Sehenswertes
- Sagen, Mythen und Geschichten
- Volksglaube, Wetter und Gestirne
- Brauchtum
- An Weihnachten
- Das Bechtelefest
- Das Dårausschreien
- Das Gregorifest
- Der Adamsbaum (Ademebõm)
- Das Bräutigambaden am Fastnachtsonntag in Fulgenstadt
- Das Mailamm
- Der Eierritt und das Eierlesen in Haid bei Saulgau
- Der Klos (Klåess)
- Die drei Könige in Saulgau
- Die Schlachtete oder die Megsete bei Saulgau
- Gumpiger Dunschtig
- In Beizkofen
- Johannisfeuer
- Palmen
- Palmtag in Saulgau
- St. Nikolausabend in Saulgau
- Zimmermannsspruch
- Zum Gesellenzug
- Übernamen
Allgemeines
➥ Internetauftritt der Stadt / Gemeinde ➥ Wikipediaeintrag ➥ Alemannische Wikipedia ➥ Wikisource: Historische Quellen und SchriftenLexikoneinträge
Saulgau (Meyers Großes Konversations-Lexikon, 1909) Oberamtsstadt im württemberg. Donaukreis, an der Schwarzach und der Staatsbahnlinie Herbertingen-Isny, 586 m ü. M., hat eine evangelische und 2 kath. Kirchen, ein Schillerdenkmal, Schullehrerseminar, Präparandenanstalt, Amtsgericht, Fabrikation von Ton- und Papierwaren, Bierbrauerei, Hopfenbau und (1905) 4911 meist kath. Einwohner. S. erhielt 1239 Stadtrecht und gehörte bis 1805 zu Österreich. Quelle: Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 17. Leipzig 1909, S. 640. Permalink: http://www.zeno.org/nid/20007406371 Saulgau (Saulgen) (Pierer 1862) 1) Oberamt im württembergischen Donaukreise, an Hohenzollern grenzend; 6,8 QM., 21,000 Ew.; hat Rindvieh- u. Pferdezucht, Torf, Eisenerz, bedeutende Vieh- u. Pferdemärkte; 2) Stadt darin, ander Schwarzach; Wollenweberei, Strumpffabriken, Getreidehandel; 2500 Ew. Quelle: Pierer’s Universal-Lexikon, Band 15. Altenburg 1862, S. 8. Permalink: http://www.zeno.org/nid/20010822011 Siessen, Pfarrweiler im Donaukreis, Oberamt Saulgau, fürstl. Thurn und Taxis’sches Amt Scheer, Schultheiß in Haid. E. 61 k. Fürstl. Forstverwaltung. Der ganze Weiler besteht eigentlich aus einem Kloster, nebst den dazu gehörigen Gebäuden. Dieses, ein Augustiner-Frauenkloster wurde zwar 1803 aufgehoben, dient aber noch einigen Nonnen zum Aufenthalt, denn sie erhielten bei der Aufhebung die Erlaubniss, hier absterben zu dürfen. Seit 1826 wohnen daselbst auch mehrere Schwestern aus dem Kloster Ennetach. Das Hauptgebäude liegt hoch, am Rande eines gegen Saulgau sich senkenden Hügels; das eigentliche Kloster bildet ein regelmäßiges Viereck, und hat ein schlossartiges Aussehen; auch das Innere ist gut eingerichtet. In dem unterirdischen Theile des Klosters befindet sich ein Gewölbe, das den Nonnen zur Begräbnisstätte diente. Zu beiden Seiten desselben befinden sich kleine, backofenförmige Nischen, in die jedesmal der Sarg eingemauert wurde. Neben dem Kloster steht auch noch das alte Kloster; der Bau des neuen ward 1716 begonnen und 1722 vollendet. Anfangs befand sich das Kloster in der Stadt Saulgau, und zwar laut dem Stiftungsbrief schon 1251. In diesem Jahre schenkte ein gewisser Ritter Steinmar von Siesse den Schwestern ein Haus, und 1259 Steinmar von Strahlegg einen Hof zu Siessen. Letzterer soll ein Sohn des Erstgenannten gewesen seyn; weil sie aber auf verschiedenen Burgen wohnten, so führten sie auch verschiedene Namen. Von jener Zeit an erhielt das Kloster immer mehr Güter. Es stand sammt seinen Besitzungen unter friedberg’scher Hoheit und Gerichtsbarkeit. Im 30jährigen Kriege wurde es hart mitgenommen, so, dass es der Commandant Wiederhold, Gegner der Katholiken, nicht nur wegen seiner großen Not verschonte, sondern ihm sogar ein Almosen darreichen ließ. Im Jahr 1674 litt es bedeutend durch einen Brand; 1688, 1705 und 1704 wurde es von den Franzosen heimgesucht, so dass sich die Klosterfrauen auf die Flucht begeben mussten. Im Jahr 1803 kam die Grundherrschaft an den Fürsten von Thurn und Taxis. Quelle: Geographisch-statistisch-topographisches Handbuch für Reisende in Würtemberg: Oder Alphabetische Beschreibung aller Städte, Dörfer, Weiler, Schlösser, Bäder, Berge, Flüsse, Seen u.s.w. in Hinsicht der Lage, Anzahl der Bewohner, Nahrungsquellen, Merkwürdigkeiten, wichtigsten Ereignisse etc.: Nach den besten und bis jetzt als zuverlässig bekannten Quellen bearbeitet, Stuttgart: Scheible. 1833, Permalink: https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10022813?page=312,313Karten
➥ Luftlinie-org berechnet die Luftlinienentfernung sowie die Straßenentfernung zwischen zwei Orten und stellt beide auf der Landkarte dar. Startort ist Bad Saulgau, den Zielort müssen Sie noch wählen. Voreingetragen ist ➥ Bisoro in Burundi [cbxgooglemap width=“100%“ height=“300″ zoom=“13″ scrollwheel=“1″ showinfo=“0″ infow_open=“1″ maptype=“roadmap“ lat=“48.0175″ lng=“9.500278″] Karte eingebunden aus https://www.openstreetmap.de/Fotos, Abbildungen & historische Ansichtskarten
Hier habe ich historische Ansichtskarten der Jahrhundertwende 1900 digital von Schmutz, Knicken und Beschriftung gesäubert, sowie farblich etwas „aufgehübscht. Ein Klick ins Bild öffnet eine größere Darstellung. Durch Klick auf den Pfeil rechts im Bild kann man weiterblättern. Achtung! Unter den Postkarten kann man Seite 2 öffnen – oder eine Diashow starten. Anmerkungen zu den Postkarten Die Retuschen waren zum Teil recht aufwändig. Sie sind hier in 800px Auflösung abrufbar. Eine Verwendung ist nur für nicht-kommerzielle Verwendung statthaft. Sollten für besondere Zwecke höhere Auflösungen benötigt werden, melden Sie sich bitte. ➥ Bildersammlung ‚Bad Saulgau‘ auf Wikimedia-Commons ➥ Abbildungen auf Tumblr ➥ Bilder auf PinterestKunst, Kultur und Brauchtum
➥ Kultur und Sehenswürdigkeiten (Wikipedia) ➥ Bad Saulgau auf ‚Bildindex‘ ➥ Abbildungen auf ‚Google-Art‘ ➥ Informationen auf ‚Zeno-Org‘Geschichte
Ortsbeschreibung von Merian: ➥ https://de.wikisource.org/wiki/Topographia_Sueviae:_SulgenMuseen in Bad Saulgau
Städtische Galerie „Die Fähre”
Die Städtische Galerie „Die Fähre“ im Alten Kloster Bad Saulgau zählt zu den bedeutendsten Ausstellungsorten für moderne und zeitgenössische Kunst in Oberschwaben und zeigt Werke von Künstlern wie Otto Dix, Maria Caspar-Filser und Willi Siber. Seit ihrer Gründung 1947 als Ort der kulturellen Aussöhnung präsentiert sie in wechselnden Ausstellungen und einer umfangreichen Sammlung die Entwicklung der Kunst in Südwestdeutschland seit 1900, Klassische Moderne und regionale junge Kunst. Hauptstraße 102/1 88348 Bad Saulgau Tel. +49 7581 207160 kultur@bad-saulgau.de https://www.bad-saulgau.deHummelsaal
Die Ausstellung im Hummelsaal des Klosters Sießen zeigt die vielfältigen Werke von Schwester Maria Innocentia Hummel, deren liebevolle Kinderdarstellungen weltberühmt wurden und deren weniger bekannte Aquarelle, Porträts und religiöse Kunst aus ihrer Klosterzeit ebenfalls zu sehen sind. Ergänzt wird die Präsentation durch einen Kreuzweg und spirituelle Themen, die die künstlerische Tiefe und Glaubenswelt der Franziskanerin eindrucksvoll vermitteln. Kloster Sießen 1 88348 Bad Saulgau Tel. +49 7581 80124 hummelsaal@klostersiessen.deStadtmuseum
Das Stadtmuseum Bad Saulgau lädt zu einer spannenden Zeitreise durch die Stadtgeschichte ein und präsentiert Urkunden, Alltagsgegenstände und audiovisuelle Medien aus verschiedenen Epochen, die große und kleine historische Ereignisse lebendig machen. In einer Scheune aus dem 16. Jahrhundert werden zudem Themen wie die Brauereitradition, das Thermalbadwesen und die habsburgische Vergangenheit anschaulich dargestellt. Schleifergasse 6 88348 Bad Saulgau Tel. +49 7581 207160 https://www.bad-saulgau.deAusflüge und Sehenswertes
Thermalbad Sonnenhoftherme
„Im Jahr 1977 wurde in Saulgau die wärmste und ergiebigste schwefelhaltige ➥ Thermalquelle in ganz Baden-Württemberg (1,5 Millionen Liter täglich) erbohrt. Nach einem Provisorium wurden 1984 die ➥ Sonnenhof-Therme Bad Saulgau mit Therme, Saunabereich, Relax-, Vital- und Wellnesscenter und Kurgarten eröffnet. Das Thermalbad verzeichnete bereits 1987 über das Jahr mehr als eine Million Badegäste. Hinzugekommen sind Dampfbäder, eine Sole-Dampfbad und ein Strömungskanal. Bad Saulgau war das erste Thermalbad in Oberschwaben und bescherte der Stadt auch den Titel „Bad“. Im Februar 2011 konnte das Thermalbad seinen zehn-millionsten Besucher verzeichnen.“ (zit. aus Wikipedia ➥ https://de.wikipedia.org/wiki/Bad_Saulgau)Tipps
➥ Wikivoyage – Projekt der Wikimedia ➥ Wikitravel – der freie ReiseführerWebcams
➥ Webcams in Bad Saulgau und UmgebungNachbargemeinden
➥ angrenzende Städte und Gemeinden (aus Wikipedia)Teilgemeinden und Ortschaften
Bad Saulgau besteht aus der Kernstadt (mit Bernhausen, Engenweiler, Schwarzach und Wilfertsweiler) und den 13 Teilorten Bierstetten (mit Steinbronnen), Bolstern (mit Heratskirch und Wagenhausen), Bondorf, Braunenweiler (mit Figels, Krumbach, Obereggatsweiler, Untereggatsweiler und Ziegelhof), Friedberg, Fulgenstadt, Großtissen (mit Kleintissen und Nonnenweiler), Haid (mit Bogenweiler und Sießen), Hochberg (mit Luditsweiler), Lampertsweiler (mit Rieden), Moosheim, Renhardsweiler und Wolfartsweiler ➥ Ortschaften und Wohnplätze von Bad Saulgau (aus Wikipedia)Sagen, Mythen und Geschichten
Anmerkung zu den folgenden Texten: Diese Texte sind ich Sagensammlungen des 19. Jahrhunderts und freien Quellen entnommen. Einige Texte wurden auch aus Frakturschrift in heutige Normschrift übertragen. Dabei habe ich die Rechtschreibung, Wortwahl und den Sprachduktus sachte an die heute übliche Form angepasst, damit der Text verständlicher wird. Wo es mir für den „Charme“ des historischen Textes richtig erschien oder Originalzitate Verwendung fanden, wurde die historische Schreibweise jedoch beibehalten.