Höchstädt an der Donau – Sehenswertes, Geschichte, Sagen, Mythen… Das „etwas andere“ Portal mit Links, Landkarten, historischen Ansichtskarten …
Allgemeines
➥ Internetauftritt der Stadt / Gemeinde ➥ Wikipediaeintrag ➥ Alemannische Wikipedia ➥ Wikisource: Historische Quellen und Schriften
Historische Lexikoneinträge
Meyers Enzyklop. Lexikon, 1905. http://www.zeno.org/Meyers-1905/A/Höchstädt_an_der_Donau?hl=Höchstädt_an_der_Donau
Karten
➥ Luftlinie-org berechnet die Luftlinienentfernung sowie die Straßenentfernung zwischen zwei Orten und stellt beide auf der Landkarte dar. Startort ist Höchstädt_an_der_Donau, den Zielort müssen Sie noch wählen. Voreingetragen ist ➥ Bisoro in Burundi
Karte eingebunden aus OpenStreetMap – Veröffentlicht unter ODbL
Fotos & Abbildungen
➥ Bildersammlung auf Wikimedia-Commons ➥ Abbildungen auf Tumblr ➥ Infos und Fotos auf Pinterest ➥ Filme in der ARD-Retro-Mediathek (Filmbeiträge der 60er-Jahre)
Kunst, Kultur und Brauchtum
➥ Kultur und Sehenswürdigkeiten (Wikipedia) ➥ Abbildungen auf ‚Bildindex‘ ➥ Bilder auf ‚Google-Art‘ ➥ Höchstädt_an_der_Donau auf ‚Zeno-Org‘ ➥ Suchfunktion nutzen für Höchstädt_an_der_Donau auf leo-bw.de (Karten, Archivmaterialien und Luftaufnahmen vom Landesarchiv Baden-Württemberg) ➥ Alphabetisch sortiertes Verzeichnis auf www.kloester-bw.de Beschreibungen vom Landesarchiv Baden-Württemberg
Geschichte
Ortsbeschreibung von Merian: ➥ https://de.wikisource.org/wiki/Topographia_Sueviae:_Höchstädt_an_der_Donau
Ausflüge und Sehenswertes
➥ Wikivoyage – Projekt der Wikimedia ➥ Wikitravel – der freie Reiseführer
Webcams
➥ Webcams in Höchstädt_an_der_Donau und Umgebung
Nachbargemeinden
➥ angrenzende Städte und Gemeinden (aus Wikipedia)
Teilgemeinden und Ortschaften
➥ Ortschaften und Wohnplätze von Höchstädt_an_der_Donau (aus Wikipedia)
Sagen, Mythen und Geschichten
Der Geisbauer von Schwennenbach
Als die Bayern und Franzosen 1704 bei Höchstädt den Reichstruppen und Engländern gegenüber standen, führte ein Bauer von Schwennenbach (anderthalb Stunden nördlich von Höchstädt gelegen) eine Abteilung der Engländer auf der hinter dem Dorfe sich hinziehenden, waldigen Hügelreihe bis zu einem Punkte, wo sie ungesehen den günstigen Augenblick, vorzudringen, abwarten konnten. Der Umstand, dass dieser Trupp während der Schlacht aus jenem Verstecke hervorbrach und die Gegner unerwartet von der Seite her angriff, soll wesentlich zu dem für Bayern und Franzosen so unglücklichen Ausgang des Kampfes beigetragen haben. Die Sieger wollten sich aber dem hilfreichen Bauer dankbar erzeigen. Der Mann war arm, denn er hatte nur eine Geiß im Stall, daher der Geißhannes genannt. Da beschenkten ihn jene mit einem schönen Bauernhof, dessen jeweiliger Besitzer bis auf den heutigen Tag den Namen des »Geisbauers« führt. Von derselben Schlacht soll sich ein Sprichwort herschreiben, das in der Gegend um Höchstädt im Brauch ist, um die Entscheidung irgend eines Handels zu bezeichnen. »Im Lutzinger Krautgarten macht man’s aus,« heißt es, vermutlich, weil auf den Krautfeldern von Lutzingen (bei Höchstädt) ein entscheidender Angriff stattgefunden.
Quelle: Alexander Schöppner: Sagenbuch der Bayer. Lande 1–3. München 1852–1853, S. 323. Permalink: http://www.zeno.org/nid/20005680697
Der Müller von Steinheim
Das Dorf Steinheim bei Höchstädt an der Donau war im Dreißigjährigen Krieg zerstört worden. Als die Bewohner sich nach Kriegsende zu einem kleinen Teil wieder eingefunden hatten, musste der Müller ans Wiederaufbauen gehen. Eines Tages, als er im Holze mit Schlagen beschäftigt war, stand plötzlich ein wilder Mann vor ihm und fragte ihn, was er da mache. Der Müller antwortete: „Ich will meine Mühle wieder aufbauen.“ Da entgegnete der wilde Mann: „Baue sie nur auf, du wirst sie noch lang besitzen; aber sage deinen Nachkommen, dass nach zweihundert Jahren ein großer Krieg komme, da werde sie wieder zerstört werden.“ – Das ist auch eingetroffen, denn im Jahre 1804 (in der Schlacht bei Höchstädt) wurde sie ganz zusammengeschossen. Rudolf Kapff: Schwäbische Sagen, Jena 1926 (Deutscher Sagenschatz) Link: https://books.google.com/books?id=T7xZAAAAMAAJ, S.83³ Die historischen Texte habe ich zur besseren Lesbarkeit „sachte“ an die gültige Rechtschreibung angepasst, historisch überholte Begriffe jedoch belassen. Die historischen Postkarten wurden von mir retuschiert, Flecken und Schrift habe ich entfernt und die Karten in Farbe und Kontrast geändert, manche auch digital coloriert.
Literatur
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