Bad Wörishofen – Sehenswertes, Geschichte, Sagen, Mythen und Volksglaube der Region. Das „etwas andere“ Portal. Links, Landkarten, historische Ansichtskarten, Fotos, Ausflugsziele …
Inhalt
- 📖 ➥ Schwäbisch, Dialekt, Sprache, Sagen …
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- 💸 ➥ Weitere Städte & Ortschaften im Landkreis
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Update: 18. August 2026
Allgemeines
➥ Internetauftritt der Stadt / Gemeinde
➥ Wikipediaeintrag
➥ Alemannische Wikipedia
➥ Wikisource: Historische Quellen und Schriften
Historische Lexikoneinträge
Wörishofen, Gemeinde im bayr. Regbez. Schwaben, Bezirksamt Mindelheim, mit Station Türkheim (an der Staatsbahnlinie Buchloe-Memmingen) durch elektrische Bahn verbunden, 629 m ü. M., hat eine evangelische und 2 kath. Kirchen, 3 Kneippdenkmäler, ein Dominikanerinnenkloster, eine Lehrerinnen-Präparandenschule, ein Mädchenrettungshaus, ein Waisenhaus, die berühmten Naturheilanstalten des Pfarrers Kneipp und mehrere Privatanstalten, Sandalenfabrikation und (1905) 2660 Einw. Vgl. A. Schneider, W. (Wörishofen 1904).
Quelle: Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 20. Leipzig 1909, S. 749.
Permalink: http://www.zeno.org/nid/20007706014
Wörishofen, Dorf im bayr. Reg.-Bez. Schwaben, (1905) 2474 E., von Pfarrer Kneipp begründete Naturheilanstalt und Kinderasyl.
Quelle: Brockhaus‘ Kleines Konversations-Lexikon, fünfte Auflage, Band 2. Leipzig 1911., S. 999-1000.
Permalink: http://www.zeno.org/nid/20001688502
Karten
➥ Luftlinie-org berechnet die Luftlinienentfernung
sowie die Straßenentfernung zwischen zwei Orten und stellt beide auf der Landkarte dar. Startort ist Lindenberg im Allgäu, den Zielort müssen Sie noch wählen. Voreingetragen ist ➥ Bisoro in Burundi
Karte eingebunden aus OpenStreetMap – Veröffentlicht unter ODbL
Fotos & Abbildungen
➥ Bildersammlung auf Wikimedia-Commons
➥ Abbildungen auf Tumblr
➥ Infos und Fotos auf Pinterest
➥ Filme in der ARD-Retro-Mediathek (Filmbeiträge der 60er-Jahre)
Bad Wörishofen auf Ansichtskarten um 1900
Ein Klick ins Bild zeigt die vergrößerte Darstellung und startet den Slideshow-Browser mit Titel und Jahr des Poststempels. Mit dem Pfeil in der rechten und linken Bildmitte können Sie vor- und zurückblättern. Die Karten wurden von mir digital „aufgehübscht“, farbkorrigiert und von Schmutz und Beschriftung befreit. Viel Spaß bei der Zeitreise!
Künstlerkarten
Stadtansichten
Gebäude / Hotels
Personen / Personengruppen
Die gezeigten Ansichtskarten sind retuschiert. Die Originalversionen wurden dabei digital verändert. These are retouched pictures, which means that they have been digitally altered from their original version. Kunst, Kultur und Brauchtum
Linktipps
➥ Kultur und Sehenswürdigkeiten (Wikipedia)
➥ Abbildungen auf ‚Bildindex‘
➥ Bilder auf ‚Google-Art‘
➥ Wörishofen auf ‚Zeno-Org‘
➥ Suchfunktion nutzen für Wörishofen auf leo-bw.de (Karten, Archivmaterialien und Luftaufnahmen vom Landesarchiv Baden-Württemberg)
➥ Alphabetisch sortiertes Verzeichnis auf www.kloester-bw.de Beschreibungen vom Landesarchiv Baden-Württemberg
Geschichte
Info auf Wikisource: ➥https://de.wikisource.org/w/index.php?search=Wörishofen
Ausflüge und Sehenswertes
➥ Wikivoyage – Projekt der Wikimedia
➥ Wikitravel – der freie Reiseführer
Kurpark Bad Wörishofen Die weitläufige Parkanlage zählt zu den größten ihrer Art in Deutschland und beherbergt unter anderem einen bekannten Rosengarten sowie ein Heilkräuterbeet. Besucher können hier auf einem Barfußpfad spazierengehen oder an verschiedenen Kneipp-Tretbecken die klassische Wassertherapie ausprobieren.
Therme Bad Wörishofen
Das Südsee-Thermenparadies lädt mit echten Palmen, warmem Thermalheilwasser und einem aufschiebbaren Glasdach für Sommertage zum Besuch ein. Neben dem Entspannungsbereich bietet die Saunalandschaft zahlreiche thematische Saunen.
Sebastian-Kneipp-Museum
Auf der Westseite des Klosters befindet sich der Eingang zum Kneipp-Museum.
Info zum Kloster: ➥ https://de.wikipedia.org/wiki/Kloster_Wörishofen
➥ Eine Videoführung durch das Kloster (50′) Das Museum dokumentiert das Leben und Wirken des berühmten „Wasserdoktors“ Sebastian Kneipp. Die Ausstellung zeigt originale Einrichtungsgegenstände, medizinische Geräte und erläutert die fünf Säulen seiner Gesundheitslehre.
Kneipp-Rundweg
Der rund um die Stadt führende Kneipp-Rundweg verbindet Natur mit Geschichte und führt an prägenden Stationen des Kurorts vorbei. Entlang der Strecke informieren Denkmäler und Schautafeln über die Entwicklung Bad Wörishofens vom kleinen Bauerndorf zum Kneipp-Kurort.
Kloster der Dominikanerinnen
Das barocke Kloster im Herzen der Stadt ist eng mit der Geschichte Kneipps verbunden, da er hier lange Zeit als Beichtvater und Seelsorger wirkte. Die Klosterkirche lädt ein zum Verweilen und besticht durch ihre prachtvolle Innenausstattung. Das ehemalige Schul- und Internatsgebäude der Dominikanerinnen wurde 1981 in ein Kurhaus umgewandelt, das seit 2005 vom Kolpingwerk als Hotel „Kuroase im Kloster“ betrieben wird.
Klosterkirche „Maria, Königin der Engel“
Den Stuck an der Decke und an den Wänden schuf Dominikus Zimmermann, jüngerer Bruder von Johann Baptist Zimmermann, der die acht großen Fresken malte. Der Schwesternchor der Klosterkirche „Maria, Königin der Engel“ ist nur über das Hotel und das Kloster erreichbar. Vier der Deckengemälde von Dominikus Zimmermann schmücken die Decke des Schwesternchors, der für Besucher der Kirche nicht zugänglich ist. Der Zugang ist für Hotelgäste möglich.
Das versunkene Schloss
Der aufgelassene Burgstall soll auf einen „Otthalm de Werenshofa“ zurückgehen, der um 1067 dort wohnhaft war. Restmauern sind oberhalb von Bad Wörishofen auf dem Kirchbichel zu entdecken. Infos finden sich auf ➥ Peters Burgenwelt. Die letzte Herrin von Werenshofa, Christina von Fronhofen, vermachte – da sie kinderlos geblieben war – ihren Besitz im Jahr 1243 dem Dominikanerorden mit der Auflage, ein Kloster zu gründen. Christina von Fronehoven stammte von Fronhofen bei Ravensburg und war die Witwe des Heinrich von Wellenburg westlich von Augsburg und ihres zweiten Mannes, Heinrich von Summerau.
➥ Info zum „Versunkenen Schloss“
Webcams
Webcams in Wörishofen und Umgebung:
➥https://www.meteoblue.com/de/wetter/webcams
Nachbargemeinden/ -städte
Buchloe
Dirlewang
Eggenthal
Germaringen
Mindelheim
Pforzen
Pfaffenhausen
Türkheim
Teilgemeinden und Ortschaften
➥ Ortschaften und Wohnplätze von Wörishofen (aus Wikipedia)
Sagen & Mythen
Drei Schwestern und waldschenkende Fräulein
Auch in Wörishofen geht die Sage, dass auf der Burg über dem Ort einst drei Fräulein gehaust haben, von denen eine blind gewesen und von den beiden sehenden Schwestern betrogen worden sei. Zur Strafe dafür müssen sie schweben. Wenn morgens der Hahn kräht, dessen Gefieder Funken sprühen, verschwinden sie.
Siehe auch die Sagen vom „Jungfernloch“ von Ertingen: https://oberschwabenschau.info/landkreise-und-orte-in-oberschwaben/bc-kreis-biberach/88521-ertingen/#Das_Jungfernloch_1
Rudolf Kapff: Schwäbische Sagen, Jena 1926 (Deutscher Sagenschatz) Permalink: https://books.google.com/books?id=T7xZAAAAMAAJ, S.66
Waldgeister
Auf dem „➥Kneipp-Waldweg“ (8,5 Kilometer Gesamtlänge) sind ➥Wald- und Naturwesen sowie verschiedene Baumarten, Informationen zu den Kneipp’schen Heilverfahren, Kräuter u.v.a.m. zu entdecken. Lindwurm, Troll, Nymphen und Frau Holle sind dort versteckt. Der Kneipp-Waldweg ist per Bus (Linie Harthental, ab Kurhaus) von der Bushaltestelle Osterlauchdorf oder mit PKW vom Wald-Parkplatz zwischen Hartenthal und Osterlauchdorf im „Kur- und Heilwald“ erreichbar. Der Weg ist auch per (Mountain-)Bike erfahrbar ➥ https://www.allgaeu.de/touren/radtour-auf-dem-bad-woerishofener-kneipp-waldweg
Liebfrauenbild von Dorschhausen
Nicht weit von der Stadt Mindelheim in dem Dorf Dorschhausen, in der Kirche ist ein Marienbild in größten Ehren. Die Sage ist, diese Kirche sei angefangen worden, nicht weit davon in dem Dorf Altensteig sei aber Alles durch göttliche Macht allhero kommen, was dort ist gebauet worden. So hab auch das heilige Bild nicht können bewegt werden, da man’s wollte in des Malers Haus tragen, um solches zu renovieren, deswegen habe der Maler in der Kirchen arbeiten müssen. Einmal hat ein schwedischer Reiter ungebührliche Wort wider dieses heilige Bild ausgestoßen, darnach demselben den Mantel abgezogen mit den Worten: Lass mich diesen Mantel so lang brauchen, als du ihn gebraucht hast. Ist also wieder zu seiner Kompagnie kommen und über ein Viertelstund armselig des Tods gewesen. Die große Glocken hat sondere Kraft in Erhaltung der Feldfrucht, wann man’s zu Anfang des Winters läutet und dieses von Alters her. Vor Zeiten ist es ein benannter heiliger Ort gewesen und mit großen Kirchfahrten geehret worden, bis der Irrglauben überhand genommen.
Quelle: Alexander Schöppner: Sagenbuch der Bayer. Lande 1–3. München 1852–1853, S. 35-36. Permalink: http://www.zeno.org/nid/2000567218X
³ Die historischen Texte habe ich zur besseren Lesbarkeit „sachte“ an die gültige Rechtschreibung angepasst, historisch überholte Begriffe jedoch belassen. Die historischen Postkarten wurden von mir retuschiert, Flecken und Schrift habe ich entfernt und die Karten in Farbe und Kontrast geändert, manche auch digital coloriert.

