Schelklingen – Sehenswertes, Geschichte, Sagen, Mythen… Das „etwas andere“ Portal mit Links, Landkarten, historischen Ansichtskarten …
Allgemeines
➥ Internetauftritt der Stadt / Gemeinde
➥ Wikipediaeintrag
➥ Alemannische Wikipedia
➥ Wikisource: Historische Quellen und Schriften
Historische Lexikoneinträge
Schelklingen, Stadt im württemberg. Donaukreis, Oberamt Blaubeuren, an der Aach, Knotenpunkt der Staatsbahnlinien Ulm-Tuttlingen und Reutlingen-S., 538 m ü. M., hat 2 kath. Kirchen, eine Schlossruine (Muschenwang), eine Erziehungsanstalt für katholische Knaben, Baumwollweberei, Zementfabrikation und (1905) 1633 Einw. Dazu gehört das säkularisierte Benediktinerkloster Urspring (jetzt mechanische Baumwollweberei)
Quelle: Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 17. Leipzig 1909, S. 729. Permalink: http://www.zeno.org/nid/20007416512
Schelklingen, württemb. Stadt 4 St. von Ulm. mit 1100 E., Töpferei. Baumwolle- u. Zündhölzchenfabrikation, Ruinen der Burg Hohen-Schelklingen, einst Sitz der mächtigen Grafen von Berg oder Schelklingen. Die Herrschaft kam 1343 an Österreich, 1681 als Pfandschaft. 1732 als Mannszinslehen unter österr. Landeshoheit an die Grafen Schenk-Castell, 1806 an Württemberg.
Quelle: Herders Conversations-Lexikon. Freiburg im Breisgau 1857, Band 5, S. 69. Permalink: http://www.zeno.org/nid/20003505928
Schelklingen, Stadt an der Aach, im Oberamte Blaubeuern des württembergischen Donaukreises; Trümmer des Schlosses Muschenberg (Ober-S.); Töpferei, Spinnerei, Strohflechterei; 1100 Ew.; gehört geteilt mit dem Staat den Grafen Schenk v. Castell-Dischingen.
Quelle: Pierer’s Universal-Lexikon, Band 15. Altenburg 1862, S. 125. Permalink: http://www.zeno.org/nid/20010837531
Karten
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Karte eingebunden aus OpenStreetMap – Veröffentlicht unter ODbL.
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sowie die Straßenentfernung zwischen zwei Orten und stellt beide auf der Landkarte dar.
Fotos & Abbildungen
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➥ Abbildungen auf Tumblr
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➥ Filme in der ARD-Retro-Mediathek (Filmbeiträge der 60er-Jahre)
Schelklingen auf Ansichtskarten um 1900
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Viel Spaß bei der Zeitreise!
Kunst, Kultur, Ausflugsziele und Sehenswertes
➥ Kultur und Sehenswürdigkeiten (Wikipedia)
➥ Abbildungen auf ‚Bildindex‘
➥ Bilder auf ‚Google-Art‘
➥ Schelklingen auf ‚Zeno-Org‘
➥ Suchfunktion nutzen für Schelklingen auf leo-bw.de
(Karten, Archivmaterialien und Luftaufnahmen vom Landesarchiv Baden-Württemberg)
➥ Alphabetisch sortiertes Verzeichnis auf www.kloester-bw.de
➥ Wikivoyage – Projekt der Wikimedia
➥ Wikitravel – der freie Reiseführer
Teilgemeinden und Ortschaften
➥ Ortschaften und Wohnplätze von Schelklingen (aus Wikipedia)
Nachbargemeinden
➥ Angrenzende Städte und Gemeinden (aus Wikipedia)
Geschichte
Ortsbeschreibung von Merian: ➥ https://de.wikisource.org/wiki/Topographia_Sueviae:_*Schelklingen
Sagen, Mythen und Geschichten
Das Burrenweible.
In Schmiechen bei Schelklingen ist ein Berg, in dem haust das »Burrenweible«, und zwar in dem großen Felsen drinnen. Ehmals kam Burrenweible von seinem Steine herunter in ein Haus, das vor Schmiechen draußen steht, und verrichtete da alle Hausgeschäfte, besorgte gerne die Wäsche. Abends richtete man alles hin, Morgens war alles fein und klar gewaschen, dass es eine Freude war. Burrenweible kam hinten zum Haus herein durch ein eigenes Türlein, das jetzt noch gezeigt wird. Von seinem Steine ging’s herab, nicht der Straße nach, sondern von der Straß ab, feldeinwärts; und dies sein Weglein war so kerzengerade, wie mit dem Lineal gemessen, dem Haustürlein zu. Wenn die Saaten stehen, sieht man das Weglein am besten, weil alles dort kürzer wächst. Das Burrenweible kam gewöhnlich hautnackt. Des erbarmte die Leute, weil es so gar arg fror, und legten ein Hemdlein hin. Weible ließ Hemdlein liegen und kam von da an nie und nimmer mehr.
